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Vorstellungsgespräche, Kantonspital Olten ..., Olten, Biel, Altstätten ..., Schweiz
( Vorstellungsgespräche in der Schweiz, 01.07.2001)

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Motivation
Erste Bewerbungsschritte
1. Vorstellungsgespräch
2. Vorstellungsgespräch
3. und 4. Vorstellungsgespräch
Nr. 5 und Nr. 6 der Vorstellungsgespräche
Fazit

Motivation

Meine Entscheidung, die Zeit des AiP nicht in Deutschland zu verbringen, traf ich relativ spontan nach einem sehr interessanten und informativen Vortrag von Herrn Karle über "AiP/Assistenzarzt im Ausland"am Europäischen Informationszentrum in Berlin. Er hatte über die momentan guten Arbeitsmöglichkeiten in England und der Schweiz gesprochen und alles hörte sich positiv an, so daß ich eigentlich keinen Grund mehr sah, in Deutschland zu bleiben, zumal die beiden Möglichkeiten, die ich in Deutschland in Betracht gezogen hatte, sich mir im Nachhinein als wesentlich uninteressanter darstellten.

Ich wollte gerne zum Oktober oder November anfangen, und es war schon Mitte Juni, also war es Zeit, sofort mit den Bewerbungen anzufangen. Wie immer in der Medizin gab es natürlich auch hier wieder etliche Pessimisten, die mir mein Vorhaben direkt absprechen wollten, weil man angeblich mit mindestens zwei Jahren Wartezeit in der Schweiz rechnen muß. Woher solche Zahlen genommen werden, ist mir immer völlig schleierhaft, und konnte mich auch nicht wirklich davon abhalten. Ich kann auch nur jedem empfehlen, nichts unversucht zu lassen, und in jedem Falle alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

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Erste Bewerbungsschritte

Ich hatte mir die Liste der Krankenhäuser in der Schweiz besorgt und suchte mir alle kleinen Krankenhäuser heraus, da für mich feststand nicht an eine Uniklinik zu gehen. Ich wollte gerne meine AiP-Zeit in der Chirurgie machen, aber da mir momentan der Facharzt für Plastische Chirurgie vorschwebt, achtete ich bei den Kliniken auch darauf, daß in dem Hause auch Pl. Chirurgie gemacht wird, denn ich dachte mir, wenn es mir in der Zeit dort gut gefällt, kann ich vielleicht am selben Haus direkt damit weitermachen - und vielleicht genialerweise auch schon im AIP für eine Weile dorthin rotieren.

Ich habe mich dann telefonisch mit dem entsprechenden Sekretariat in Verbindung gesetzt, und gefragt, ob eine Stelle in absehbarer Zeit frei wäre, und ob ich meine Bewerbung zusenden dürfte. Allein schon aus Kostengründen macht es keinen Sinn, einfach mal so in's Blaue 50 Bewerbungen los zu schicken, und dann zu warten, ob vielleicht etwas zurück kommt. Vielmehr halte ich es für wichtig, bei den Kliniken, bei denen man sich beworben hat, am Ball zu bleiben, so wie ich es gemacht habe: insgesamt neun Bewerbungen habe ich abgeschickt, und dann nach etwa 14 Tagen angerufen, ob meine Bewerbungen auch angekommen seien, und fragte dann direkt, ob ich mich auch persönlich vorstellen dürfte.

Die Sekretärinnen waren alle super freundlich und es war keine einzige dabei, die mich irgendwie abzuwimmeln versuchte, oder gesagt hätte, ich solle mich gedulden, bis ich angeschrieben würde. Im Gegenteil: sie fragten mich, wann mir ein Termin denn recht sei, und daß sie mich zurückrufen/oder mir zurück mailen würden, wenn der Termin dem Chef auch Recht sei. Ich war so baff über soviel Kooperativität und dachte nur immer wieder bei mir: die scheinen ja wirklich Ärzte zu brauchen!!! Und Im Gegensatz zu Deutschland, wo einige das noch nicht einmal bemerkt zu haben scheinen, wird man auch entsprechend behandelt.

Insgesamt bekam ich sechs Einladungen zu einem Vorstellungstermin, die ich ganz unkompliziert per e-mail oder telefonisch vereinbart hatte. Die Organisation gestaltete sich dann schon etwas schwieriger, da ich alle Termine in vier Tagen unterbringen mußte, und dann auch alle nachmittags, da morgens immer alle im OP waren. Aber auch da kam man mir sehr entgegen, und ich kann nur empfehlen, auf die Frage, warum der Termin nur Dienstag Nachmittag um 17.00 Uhr möglich ist, ganz offen und ehrlich zu antworten. Man kann ruhig sagen, daß man noch ein anderes Vorstellungsgespräch in der Nähe hat, und sich der Termin anbietet. Auch auf die Gefahr hin, daß das merkwürdig rüberkommt, aber immer noch besser, als von Berlin aus für jedes Gespräch extra in die Schweiz zu fahren, oder in einer Woche 3.000 km zurückzulegen , nur weil die Termine so ungünstig liegen. Also hier bitte keine falsche Scheu - Ehrlichkeit macht sich hier am besten bezahlt, schließlich schauen sich die Chefs ja auch nicht nur einen Bewerber an, geschweige denn nehmen den nächsten Besten.

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1. Vorstellungsgespräch

Mein erstes Vorstellungsgespräch hatte ich in Olten. Es war mein allererstes Vorstellungsgespräch überhaupt und da ich gehört hatte, das sich die Konzentrationsfähigkeit bei einer Klausur steigern würde, wenn man vorher eine Talkshow anschaut, vertrieb ich mir die Wartezeit mit einen Artikel der "Cosmopolitan" über Beziehungsprobleme ,Seitensprünge und andere "leichte Kost".

Olten liegt in der Nordschweiz, ca. eine Stunde von Zürich und Basel entfernt. Die Klinik ist erst kürzlich modernisiert worden, ein Kantonsspital, und hat 350 Betten, wovon etwa 70 auf die Chirurgie fallen.

Die erste Frage war, ob ich auch "Schwitzerdütsch" verstehen würde, was der Fall war. Trotzdem wurde aber die ganze Zeit hochdeutsch gesprochen. Danach wurde ich gefragt, ob ich mich auf eine Stellenanzeige beworben hätte und ob nicht das Gehalt in der Schweiz ein Motivationsfaktor meiner Bewerbung wäre. Ebenso kamen Fragen, wie ich zur 55-Stunden Woche stehe und warum ich mich gerade in Olten bewerben würde. Da ich bisher nichts über das Haus erfahren hatte, konnte ich auch groß dazu nichts sagen. Hier hatte ich immer eingebleut bekommen, auf die Frage, warum man genau dahin wolle, zu sagen, daß man an dem ach so breiten Spektrum, was auch nur hier und sonst nirgends sonst geboten würde, interessiert sei, und auf die Frage, wann man anfangen könne, natürlich sagen müsse: sofort!

Da ich das aber anders sehe, habe ich ganz ehrlich gesagt, daß ich erst am 3.10. wieder aus dem Urlaub käme, da ich keinen früheren Rückflug bekommen hätte. Insgeheim hoffte ich natürlich nervös, daß das kein Problem werden würde. Und es war auch tatsächlich keines.. Man sagte mir, ich könne auch erst zum 1.11. anfangen, was mich natürlich gefreut hat, da ich ja ziemlich hoch gepokert hatte.

Außerdem wollte Herr E. wissen, was ich von meiner Arbeitsstelle erwarte, was meine Stärken seien und ob ich freundlich zu den Hausärzten wäre (was ich nicht so ganz verstand.). Weiterhin, ob ich persönliche Kontakte in Olten hätte.

Ich meinerseits fragte nach dem Spektrum und war ganz überrascht, daß er sofort aus dem Internet neun Seiten ausdruckte, in denen genau beschrieben steht, ab wann man welche OPs machen darf (wenn man sich einigermaßen vernünftig anstellt). Es besteht auch die Möglichkeit zur Rotation (halbjährlich Allg. Chirurgie, Urologie, Notaufnahme/Intensiv und Orthopädie). Daher ist es gerne gesehen, daß man gleich zwei Jahre bleibt, damit sich der Kosten Nutzen Aufwand auch lohnt, und man das an dieser Klinik Erlernte dann auch dort praktizieren kann (oft ist es ja doch so, daß von Haus zu Haus einige Unterschiede bestehen.).

Ich hatte den Eindruck, daß hier viel Wert auf die Fortbildung der Assistenten gelegt wird, und alles ziemlich strukturiert abläuft. Was mir besonders gefiel, ist die Tatsache, daß hier alle operierten Patienten nach sechs Wochen noch einmal nach untersucht werden - egal, ob es Komplikationen gab oder nicht, so hat man eine gute Verlaufskontrolle und einen guten Lerneffekt.

Zum Schluß wurde ich noch gefragt, ob ich Fragen hätte, worüber ich meine Doktorarbeit geschrieben hätte, wann er mit meiner Entscheidung rechnen könne, und was ich machen würde , wenn ich die Stelle nicht bekäme. Da noch fünf Vorstellungsgespräche vor mir lagen, war ich mir sicher, dass es irgendwo schon klappen würde und das habe ich auch rübergebracht. Ich bin der Meinung, daß man sich nicht anbiedern sollte, und es nicht unbedingt von Vorteil ist, durchblicken zu lassen, daß man unbedingt diese eine Stelle will, sondern sich auch noch anderweitig umschaut. Insgesamt war die Atmosphäre super angenehm und entspannt!

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2. Vorstellungsgespräch

Danach war ich in Biel/Bienne, was zweisprachig ist, und sicher interessant für alle, die daran interessiert sind, ihre Französischkenntnisse zu erweitern. Die Klinik hat etwa 150 Betten, wovon ca.60 auf die Chirurgie fallen.
Hier lief es gänzlich anders ab, denn der Chef hatte einen eher provozierenden Gesprächsstil. Er fragte mich zuerst, wo ich mich denn schon überall vorgestellt hätte, und wohin ich als nächstes gehen wollte. Außerdem meinte er, dass es als Ausländer sowieso schwierig sei, in der Schweiz eine Stelle zu bekommen, und dass es am schwierigsten für Ausländer in Brig werden würde - wo ich schon eine Zusage hatte - was ich aber lieber für mich behielt. Dann sagte er sofort, dass er eigentlich gar keine Stelle hätte, aber da es ja öfters sehr kurzfristig Stellen geben würde, die für ein halbes Jahr offen wären, wofür sie keinen Schweizer fänden, würde er gerne auf mich zurückkommen.
Positiv bewertete er, dass ich schon acht Monate Chirurgie und Innere im PJ in Johannesburg gemacht und ein wenig praktische Erfahrungen gesammelt hatte. Es lief alles wesentlich unstrukturierter ab als in Olten Zum Beispiel erzählte er mehr über irgendwelche Veranstaltungen, die in absehbarer Zeit geplant waren, und konnte keine detaillierten Fragen zu Gehalt und Beteiligung des Arbeitgebers an der Krankenversicherung geben (was vielleicht nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein muss). Hier schien mir halt von Vorteil, dass man eher mal was außer der Reihe machen kann als in Olten. Es wirkte alles ein wenig ungezwungener, was der Chef auch gleich bestätigte, indem er auf den französischen Einfluss verwies. Es gibt keine festen Stationen, man hat alle chirurgischen Fächer zusammen in einer Abteilung. Außer auf der Notfallstation gibt es keine Dienste. Biel ist schön gelegen am Bieler See und bietet viele Freizeitmöglichkeiten.

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3. und 4. Vorstellungsgespräch

Am nächsten Tag war ich in Altstätten und Grabs, wo es in etwa so ablief wie in Biel. In Altstätten hatte ich mich in der Orthopädie beworben, es ist ein sehr kleines Haus mit etwa 150 Betten und der Chef war sehr nett. Das ganze Gespräch dauerte nur etwa 15 Minuten, da auch hier momentan keine Stelle frei war. Der Chef war aber viel interessierter. Zum Beispiel fragte er sehr genau nach, was ich alles in Johannesburg gemacht hatte, und wieder einmal war ich froh, dorthin statt in die USA gegangen zu sein, denn man kann viel selbständiger arbeiten, was auch viele Chefs wissen und schätzen.

Außerdem legte er Wert auf selbständiges Arbeiten, und ließ durchblicken, daß man früh anfangen darf, selbst zu operieren ("Was habe ich davon, wenn ich alles selber mache, ich kann es ja schon. Die Jungen wollen doch auch endlich mal ran, und außerdem bedeutet es nur mehr Arbeit"). Er verwies auf seine Assistenten, bei denen man ruhig nachhaken könne, ob es sich so verhalte, wie er es schildere. Das Schöne auch hier: die orthopädische Praxis ist direkt im Haus, was ja nicht überall der Fall ist, und dadurch bekommt man sicher noch mal ein viel weiteres Spektrum zu sehen und vor allem zu behandeln. Tip: Alles machte einen super netten Eindruck und ich kann denen, die Orthopädie machen wollen, nur empfehlen, dort hinzugehen.

Die nächste Stelle war Grabs. Es ist wunderschön in den Bergen gelegen, ca. 70km von St.Gallen entfernt. Dort hat die Klinik auch etwa 150 Betten, wovon etwa 70 auf die Chirurgie entfallen. Der Chef war super nett, fragte nach Dingen wie Hobbies, und erzählte dann gleich, wo ich in dieser Gegend die Gelegenheit dazu hätte, diesen nachzugehen, empfahl mir eine Wohnung zu nehmen anstatt in's Personalwohnheim, damit man auch ein bißchen Abstand von der Klinik hat, erzählte von vielen Freizeitangeboten in der Nähe, und wie wichtig es ihm wäre, daß in der Klinik ein guter Teamgeist herrsche. Er war auch sehr interessiert an meinem PJ-Tertial in Johannesburg, und ich hatte den Eindruck, daß er sehr viel für die Ausbildung seiner Assistenten tut.

Zum Beispiel werden diese bis zu 10 Tage im Jahr für Fortbildung freigestellt (bei uns sind es ca. fünf, offiziell), und 50-75 % der Kosten werden erstattet, wenn es der Klinik dienlich ist (also z.B. keine Erstattung der Kosten für Balint Studien, wenn man in der Chirurgie arbeitet). Außerdem hat sich die Klinik der European Foundation for Quality Management angeschlossen, einer "Institution", die sich mit Qualitätssicherung auseinandersetzt. Die Klinik Ausstattung ist nicht sehr modern, und eher für die Basisversorgung ausgestattet. Ein heißer Tip aber für alle, die mehr von ihrem Job erwarten.

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Nr. 5 und Nr. 6 der Vorstellungsgespräche

Das vorletzte Gespräch hatte ich in Brig. Brig liegt im Oberwallis, absolut in den Bergen - DAS Paradies für Skifahrer, ca. eine Stunde vom wunderschönen Saas Fee entfernt. Die Klinik ist ein Kreisspital und hat etwa 150 Betten, wovon ca.50 auf die Chirurgie fallen.

Da ich von dort schon eine schriftliche Zusage hatte, ist das Vorstellungsgespräch natürlich etwas anders verlaufen, so daß ich mich auf die Beschreibung der Klinik beschränke. Auch hier sind, ähnlich wie in Biel, alle chirurgischen Patienten auf einer Abteilung, und man hat von HNO über Augenheilkunde, Ortho/Unfallchirurgie, All. Chirurgie das gesamte Spektrum. Da es jedoch "nur" Kreisspital ist, werden alle anspruchsvolleren Fälle in die nächste Uniklinik geflogen.

Die Arbeitszeiten sind absolut was für Leute, die noch ein Leben außerhalb der Arbeit haben: Man arbeitet von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 18.00 Uhr an den nicht operativen Tagen (also an drei Tagen) und wenn man keinen Dienst hat, was zweimal im Monat der Fall ist. Das bedeutet aber lediglich, daß man dann von 8.00 bis 18.00 Uhr arbeitet, denn da es auch hier, wie an den übrigen Kliniken auch, das Nachtarztsystem gibt, gibt es keine 24 Stunden Dienste. Wunderschön!!! Eine super nette Ärztin hat mich durch das ganze Haus geführt, welches ziemlich modern ausgestattet war und man hat sofort den Eindruck, daß jeder jeden kennt - es herrschte auch hier eine angenehme und freundschaftliche Atmosphäre.

In Glarus, meiner letzten Anlaufstelle, war der Chef gerade in Urlaub und ich hatte das Vergnügen mit dem Stellvertreter. Hier war es ganz interessant, da ich den Eindruck nicht los wurde, daß dieser überhaupt nicht wußte, was er mich fragen sollte. Also fragte er auch nichts, sondern erzählte mal hiervon und mal davon ein bißchen. Er wirkte ziemlich geistesabwesend, und nach ca. 10 Minuten gab er an eine PJ-lerin ab, die mich dann durch das Haus führte.

Natürlich ist nichts besser, als in so eine Situation zu geraten, daß man von einem Landsmann direkt einen Vergleich zu Deutschland geboten bekommt. Auch Glarus ist modernisiert worden, hat ca.150 Betten, ca. 50 davon in der Chirurgie, und auch hier sind wieder alle Fachbereiche auf einer Abteilung zusammen. Wieder hatte ich auch hier das Gefühl, dass hier eine super Atmosphäre herrscht. Glarus liegt mitten in den Bergen, ist allerdings etwas weiter von einer größeren Stadt entfernt.

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Fazit

Die Schweiz lohnt sich auf jeden Fall mal anzusehen. Die Gehälter liegen ca. um die 6.000 Franken (außer Glarus 4.500 SFR), und fast nirgends gibt es mehr als zwei Dienste im Monat. Meistens existiert das Nachtarztsystem anstatt von 24 Stunden Diensten. Die Hierarchie ist wesentlich flacher als bei uns, was sich auf das Arbeitsklima sicherlich bestens auswirkt.


B., R.
Berlin, August 2001
News-Alarm