Chancen im AuslandChancen im InlandAlternative Berufsfelder

Allgemeinmedizin, Portree Hospital, Portree, Schottland, Großbritannien
(Viel gelernt, sowohl fachlich als auch menschlich, 23.08. - 22.09.2002)

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Motivation
Bewerbung und Vorbereitung
Literaturempfehlungen
Das Krankenhaus
Die Arbeit am Krankenhaus
Unterkunft und finanzielle Seite
Land und Leute, Freizeitgestaltung
Fazit

Motivation

Fàilte gu Port Righ - Welcome to Portree. Warum ausgerechnet Schottland? Ich wollte schon immer ein Praktikum oder einen Arbeitsaufenthalt im Ausland machen. Während der Schule war das aus finanziellen Gründen nicht möglich, nach der Schule wollte ich das ohnehin schon lange Studium so bald wie möglich beginnen, und bis zur Famulatur wollte ich nicht warten. Ich habe sowieso vor, nach dem Studium nicht unbedingt in Deutschland zu bleiben, und wollte deshalb sowohl meine Erfahrungen mit anderen Gesundheitssystemen als auch den Umgang mit einer Fremdsprache im medizinischen Bereich so früh wie möglich beginnen und vertiefen. Es ist eben doch etwas anderes, einen englischen Film zu gucken und sich im Urlaub mit Leuten zu unterhalten oder plötzlich Krankenhausalltag auf Englisch zu erleben.

Ursprünglich hatte ich Nigeria ins Auge gefasst, aber aus organisatorischen und finanziellen Gründen und auch wegen der ständig wechselnden Sicherheitslage dort hatte ich mich dann entschieden, meine erste Auslandserfahrung lieber unter nicht allzu fremden Umständen zu machen und alles weitere für die Famulatur aufzuheben. Man kann ja auch schrittweise vorgehen.

Da ich Schottland oder Irland auch schon vorher ins Auge gefasst hatte und mich in Schottland auch einigermaßen auskenne - ich war zwei Jahre vorher in den Sommerferien ca. zweieinhalb Wochen alleine durch Schottland getrampt - fiel die Entscheidung nicht schwer. Wenn man das Praktikum alleine macht, möchte man ja auch nicht für einen Monat einfach irgendwo hin, ohne die Umgebung auch nur ein bisschen einschätzen zu können.

Portree liegt in landschaftlich toller Umgebung und hat, was für mich hauptsächlich mit entscheidend war, einen Supermarkt, eine Post und eine Bank, was dort nicht alle Orte mit Krankenhaus vorweisen können. Abgesehen davon dachte ich mir, dass man in einem Krankenhaus mit 13 Betten wahrscheinlich bessere Chancen hat, auch mal ein paar interessante Dinge gezeigt zu bekommen, weil die Leute einfach mehr Zeit haben.

Ich hatte beschlossen, das Auslandspraktikum erst nach dem 2. Semester zu machen, einfach weil ich es für sinnvoller hielt, erst einmal im März einen Monat in Deutschland zu machen, damit man nicht völlig unerfahren und hilflos dasteht.

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Bewerbung und Vorbereitung

Als das Land klar war, habe ich einfach im Internet (z.B. yell.com) nach Krankenhausadressen in Schottland gesucht, mir auf der Karte angeguckt, wo die Orte liegen, und mich dann für Inverness, Broadford (liegt auch auf Skye) und Portree entschieden. Das war dann, glaube ich, so ungefähr 1-2 Monate vor dem geplanten Aufenthalt. Recht knapp eigentlich.

In der Bewerbung sollte man ausführlich erklären, dass man Medizinstudent ist, welches Semester, was es mit dem Krankenpflegepraktikum auf sich hat, dass und warum das bei uns Teil der vorklinischen Ausbildung ist. Britische Medizinstudenten müssen so etwas nämlich nicht machen, und das kann manchmal zu Missverständnissen führen, wie ich unten noch erzählen werde.

Aus Inverness (Royal Northern Infirmary) und Broadford (Dr. MacKinnon Memorial Hospital) bekam ich eine Ablehnung mit der Begründung, sie könnten im Augenblick keine Studenten betreuen. Aus Portree bekam ich dann nach einer Weile eine E-Mail, in der stand, dass man diess nicht selber entscheiden könne, sondern dass dies zentral geregelt würde. Ich solle mit meinem Nursing College darüber reden (??). Nach anfänglicher Verwirrung wurde mir klar, dass mich meine Gesprächspartnerin für eine Pflegeschülerin gehalten hatte. Das ging dann ein paar Mal so hin und her, bis klar war, dass ich Medizinstudentin bin, aber trotzdem ein Praktikum in der Krankenpflege machen soll, um den Krankenhausbetrieb erstmal aus der Sicht des Pflegepersonals kennen zu lernen.

Ich hatte inzwischen schon fast die Hoffnung aufgegeben und war in Urlaub gefahren, als mich meine Eltern anriefen und mir mitteilten, dass ich eine Zusage hätte und schreiben solle, wann ich anfangen möchte. Ich wollte am 23.08. beginnen und bat meine Eltern, das kurz zu mailen und zu sagen, dass ich mich ausführlich melde würde, wenn ich zurück sei. Dies war dann ca. zwei Wochen vor meiner Abfahrt.

Wieder zu Hause, habe ich sofort im Internet bei Ryanair einen Flug von Frankfurt/Hahn nach Glasgow Prestwick gebucht (nicht täuschen lassen: Prestwick ist ungefähr so Glasgow wie Hahn Frankfurt ist, liegt eher bei Ayr und man fährt mit dem Zug 45 min oder mit dem Bus ca. 90 min nach Glasgow). Die Preise variieren, je nachdem ob man ein gutes Angebot erwischt. Da ich unter Zeitdruck stand, habe ich für Hin- und Rückflug insgesamt ca. 100 Euro bezahlt. Normalerweise kommt man billiger weg, aber es ist immer noch günstiger als der Eurolines Bus, und der ist locker 24 Stunden unterwegs.

Ich habe dann schon im Voraus in Glasgow eine Unterkunft reserviert, da ich am frühen Nachmittag dort war und der Bus nach Portree morgens um 10.00 Uhr ging. Außerdem ist ein bisschen Gewöhnen an die Sprache nicht schlecht und Glasgow auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Euro Hostel liegt höchstens 10 min zu Fuß von der Central Station, direkt am Clyde Ufer. Auch die Buchanan Bus Station, von der die Citylink Busse abfahren, ist zu Fuß erreichbar. Eine Nacht im Euro Hostel kostete mich 13.75 Pfund im 14 Betten Zimmer, gutes Frühstück und eine Menge netter Leute inbegriffen. Wer einen Jugendherbergsausweis hat, kann natürlich auch ins Youth Hostel gehen. Es gibt auch noch ein günstigeres Hostel, das ist aber ziemlich heruntergekommen und liegt nicht so zentral. In der Hauptreisezeit ist eine Reservierung nicht schlecht, Glasgow ist gut besucht. Auf der Rückreise (22. September) kam ich abends um 23.00 Uhr hereingestolpert und habe noch ein Bett bekommen.

Busticket muss man nicht vorbestellen, kann man einfach am Tag vorher oder so am Schalter kaufen. Unbedingt Return Ticket nehmen, das spart eine Menge. Wenn es länger als ein Monat ist, muss man Datum der Hin- und Rückfahrt festlegen. Routen und Fahrpläne gibt’s unter www.citylink.co.uk. Einreise geht für EU-Bürger natürlich ganz normal mit Personalausweis. Wie es bei Staatsangehörigen anderer Länder ist, weiß ich nicht.

Impfungen oder spezielle Untersuchungen wurden vom Krankenhaus nicht verlangt. Generell ist es natürlich nicht schlecht, wenn man gegen Hepatitis geimpft ist, aber es ist kein Hindernis und es fragt auch niemand danach - ich bin’s zum Beispiel noch nicht.

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Literaturempfehlungen

"Medical English" vom Thieme Verlag - hilft wunderbar, die Wörter und Abkürzungen zu verstehen, die an sich gar nicht schwer sind, die man aber bisher noch nie gehört hat.
Kann man auch noch für die Famulatur gebrauchen.

Weiterhin unbedingt zu empfehlen: Wanderkarten von der pinken OS Landranger Serie (gibt’s dort in Trekkingläden und so). Wenn man zum ersten Mal dort ist, bietet sich natürlich ein Reiseführer an. Hier habe ich jetzt aber keine spezielle Empfehlung.

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Das Krankenhaus

Wie ich schon erwähnt hatte, gibt es im Portree Hospital 13 Betten, die in meinem Monat immer mehr oder weniger stark belegt waren, aber nie komplett. Gleich nebenan ist das Portree Medical Centre, eine Gemeinschaftspraxis. Die Ärzte von dort übernehmen abwechselnd den Dienst im Krankenhaus. Weiterhin gibt es das A&E (Notaufnahme), was man sich jetzt aber nicht wie an einer deutschen Uniklinik vorstellen darf, sondern natürlich entsprechend kleiner. Ein Raum, um genau zu sein, aber sehr gut ausgerüstet. Besonders spannend fand ich den sprechenden Defi, den sie gerade neu hatten und wenn man mich bei den "Trockenübungen" zusehen ließ. Im A&E taucht so ziemlich alles auf, seien es nun Touristen mit Zecken, ein Motorradunfall, ein älterer Herr mit massivem Nasenbluten, ein Mädchen mit verfrühten Wehen oder auch mal ein Herzinfarkt.

Dann gibt es noch die midwifery, komplett mit baby suction und allem. Einige der Schwestern sind zusätzlich Hebamme und es ist Tag und Nacht immer mindestens eine anwesend. Während meiner Zeit dort wurde sie auch einmal benötigt. Leider hatte sich das Baby entschlossen, 10 min vor Beginn meiner Schicht zu kommen, so habe ich meine erste Möglichkeit, eine Geburt mitzuerleben, leider verpasst.

Operiert wird im Portree Hospital nicht. Das passiert in Broadford und zwar durch Chirurgen aus dem Bedford Hospital in Fort William, die dort einmal pro Woche vorbeikommen. Komplizierte Fälle, OP oder nicht, werden nach Raigmore (bei Inverness) überwiesen, so auch die Mutter mit dem Baby, das vermutlich eine Trisomie 21 hatte.
Eigentlich hat Portree auch ein Röntgengerät. Dieses war aber gerade außer Betrieb, als ich dort war, sprich Patienten wurden zum Röntgen nach Broadford gefahren und anschließend wieder mitgenommen.

Dann gibt es noch das outpatient department, mit dem ich aber nichts weiter zu tun hatte.
Insgesamt deckt das Krankenhaus die Basisnotversorgung ab und nimmt so ziemlich jeden auf, der nicht operiert werden muss. Außer den Krankenschwestern gibt es noch die auxiliaries, die bitte nicht mit den uns bekannten Stationshilfen gleichzusetzen sind. Doch dazu mehr im nächsten Teil.

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Die Arbeit am Krankenhaus

Als ich nachmittags in Portree ankam, wusste ich erst nicht einmal genau, wo das Krankenhaus war. Kann man aber nicht unbedingt verfehlen. Portree hat ca. 2.000 Einwohner und die machten auf mich einen durchweg positiven Eindruck. Nach mehreren Wegbeschreibungen - es sind vielleicht 200 m von der Bushaltestelle - kam ich an, wusste nicht so recht, wohin, und bin einfach durch die Tür, auf der A&E stand, rein gegangen. Sofort tauchte eine Schwester auf und fragte mich, wie sie mir weiterhelfen könne (zerrupft, müde aussehend und mit großem Rucksack, ca. einen Kopf größer als die durchschnittliche schottische Krankenschwester...), worauf ich mich vorstellte und erklärte, dass ich ab morgen für einen Monat hier arbeiten würde.

Sofort brachte sie mich in die obere Etage zu meinem Zimmer, wo ich mein Gepäck abstellte, und führte mich herum. Um mir etwas Ruhe zu gönnen und damit ich gleich die Charge Nurse treffe, bekam ich für den nächsten Tag eine Spätschicht, die dort um 14.00 Uhr beginnt. Gehen durfte ich dann meistens so gegen 21.30 Uhr, manchmal auch etwas früher. Bei den auxiliaries nahm man es mit der Arbeitszeit nicht so genau. Ist ja auch albern, wenn rein gar nichts mehr zu tun ist, die Schwestern nur noch die Übergabe machen und wir dabei herumstehen.

Am nächsten Tag ging dann erstmal das große Vorstellen los und die Führungsrunde wurde wiederholt, wobei mir klargemacht wurde, dass ich mir gerne die Patientenakten, Informationen und Fachbücher ansehen könne, solange ich nur schön ordentlich alles wieder auf seinen Platz legen würde. Ironischer Kommentar der Charge Nurse war, dass ich gar nicht erst anfangen solle, wie die Ärzte immer alles herum liegen zu lassen und nichts wegzuräumen.

Insgesamt waren die Leute sehr freundlich, zeigten sich begeistert von unserem Konzept, Medizinstudenten zwei Monate in der Pflege arbeiten zu lassen, damit man auch von dieser Seite einmal eine vernünftige Perspektive bekommt.

Am ersten Tag war dann eher Hinterherlaufen und Zuschauen angesagt. Überhaupt ist in der Spätschicht nicht sehr viel los, besonders wenn gerade nur ungefähr sechs Patienten da sind. Da man mir im Großen und Ganzen die Wahl ließ, habe ich meistens Frühschicht gemacht, weil man sich dort doch ein bisschen nützlicher machen kann und den Leuten
durch Waschen etc. wenigstens ernsthaft Arbeit abnehmen kann, anstatt nur herumzustehen und ständig Fragen zu stellen.

Überraschend war dann die Frage der Oberschwester, ob es für mich in Ordnung sei, vier Tage die Woche zu arbeiten und drei frei zu haben. Meinen perplexen Gesichtsausdruck kann man sich vielleicht vorstellen. Ihr Kommentar dazu: " Hey, Du arbeitest hier umsonst. Wir können doch nicht das Gleiche von Dir verlangen wie von bezahlten Leuten, und Du musst ja auch Zeit haben, was von der Insel zu sehen!" Da habe ich mich natürlich nicht zweimal bitten lassen.

Der Tagesbeginn war, im Vergleich zu meinem Monat in einem deutschen Kreiskrankenhaus, der pure Luxus. Gewöhnt, 4.45 Uhr aufzustehen, um 5.30 ins Auto zu steigen und Punkt 6.00 Uhr im Krankenhaus zu sein, kam alles ganz anders. Erstens beginnt dort die Frühschicht um 7.00 Uhr, und da ich upstairs wohnte, hieß dies für mich, so ca. 6.40 Uhr aus meinem Bett zu krabbeln.

Als erstes war die Übergabe dran, worauf sich die Nachtschwester nach einer Tasse Tee verabschiedete. Dann gingen wir frühstücken (Tee, Toast und Butter, und wer es mag - bittere Orangenmarmelade), bis so gegen 8.00 Uhr die Patienten geweckt wurden. Nur eine Schwester ist in dieser Zeit mit den Tabletten rum gegangen und hat später gegessen. Dann kam die nette Frau mit dem Frühstückswagen aus der Küche und Schwestern und auxiliaries haben das Essen ausgeteilt und sind eben den entsprechenden Patienten dabei zur Hand gegangen.

Danach wurden Betten gemacht, Patienten beim Waschen geholfen und so weiter. Wenn nicht gerade übermäßig viel zu tun war, wurde ich eingeladen, mit auf Visite zu kommen. Auch etwas ganz neues im Vergleich zu Deutschland für mich - die Ärzte waren nett, haben mich zur Kenntnis genommen und sich mit mir unterhalten. Dies habe ich aber nur ein paar Mal in Anspruch genommen, weil ich irgendwann angefangen habe, mich als auxiliary zu fühlen und mir komisch vorkam, Rumzustehen und zuzuhören, wenn andere arbeiten. Außerdem gewöhnte ich mich an "meine" Patienten und hatte eine gewisse Routine im morgendlichen Waschen und es hat Spaß gemacht mit ihnen zu plaudern.

Dr. Crichton hat am ersten Tag einen besonderen Eindruck bei mir hinterlassen. Eine Patientin hatte irgendeine Art Sehnenentzündung in der Rotatorenmanschette und er schnappte sich kurzerhand einen Kugelschreiber, zeichnete auf ihrer Schulter das Gelenk mit allen Knochen und Sehnen ein, erklärte und demonstrierte mir genau, was wo geschädigt ist und wo und warum er da jetzt dies und das injiziert. Cool!

Das Waschen oder auch Duschen hat dann etwas Zeit in Anspruch genommen, aber diese hat man sich auch mehr genommen, als das in Deutschland der Fall war. Alles lief einfach ein bisschen ruhiger ab. Die Schwestern haben sich auch durchaus mal die Zeit genommen, mit Patienten über ihre Familie etc. zu plaudern - wofür ich in besagtem deutschen Krankenhaus öfter mal schief angeschaut worden war.

Man sollte erwähnen, dass das Einzugsgebiet die gesamte Nordhälfte der Insel umfasst, und da Skye nicht gerade dicht besiedelt ist, kannte man sich untereinander. Dadurch entstand eine recht familiäre Atmosphäre, die mir persönlich sehr gefallen hat. Dies bedeutet jetzt nicht, dass es nichts zu tun gab oder so. Es fehlte einfach nur diese Unpersönlichkeit und Hektik. Man kümmerte sich um die Einzelperson. So gegen 10.00 Uhr bekamen die Patienten ihren Tee. Das heißt, am Anfang sind meist eine auxiliary und ich, später dann auch schon mal ich alleine, mit einem kleinen Teewagen herumgegangen und haben Tee, Kaffee und Kekse verteilt.

Ungefähr nach einer Woche wusste ich auswendig, wer nie Tee nimmt, wer Kaffee mochte (dies war sowieso nur einer...bei dem instant coffee auch kein Wunder), und wer wie viel Milch und wie viel Zucker in seinen Tee nimmt. Dasselbe wurde um 14.00 Uhr wiederholt. Natürlich musste ich mich zwischendrin selbständig darum kümmern, dass gewisse komplett bettlägerige und etwas verwirrte Patientinnen regelmäßig etwas zu Trinken bekamen, aber das versteht sich ja von selbst.

Beim Blutdruck- und Pulsmessen bin ich am Anfang nur mitgegangen (später ließen mich die Schwestern dann alleine gehen), um zu sehen, wie das Gerät funktioniert, das neben Blutdruck und Puls auch die Sauerstoffsättigung misst. Manuell wurde nur bei unregelmäßigem Puls gemessen. Temperatur wird natürlich, genau wie bei uns, über so ein Ohrdings mit auswechselbaren Kappen gemessen. Schon dort fiel mir auf, dass viel mehr weggeworfen wurde. In Deutschland hatte ich erlebt, dass jeder seine Plastikhülse in einem kleinen Pillenbecher behielt für den nächsten Tag, während dort jedes Mal eine neue genommen wurde. Sehr erfreulich fand ich, dass Bettpfannen, Urin Flaschen und Spuckschalen alle disposable waren, das heißt kein unangenehmes Spülen mehr, sondern einfach nur rein in den Automaten, Knopf drücken und fertig. Sehr angenehm.

Ungefähr um 11.00 Uhr haben wir dann eine kurze Teepause gemacht, in der Reihenfolge, wie wir halt gerade frei waren. Als ich mir nach ein paar Tagen zu blöd vorkam, immer nur den Schwestern hinterherzulaufen und zuzugucken, hab ich mich im Allgemeinen den auxiliaries angeschlossen. Die waren alle sehr nett und freundlich. Einige waren so ungefähr im Alter meiner Mutter, zwei in meinem Alter, und fast alle aus der Umgebung. Wir haben dann zwischendrin alles mögliche gemacht, was so an Arbeit anfiel, Wäsche zum Beispiel. Die "große" Krankenhauswäsche (Laken und so) wurde verschnürt und für den van driver hingestellt, der sie nach Raigmore gebracht hat. Der Kleinkram, den man öfter brauchte, aber vor allem die Wäsche der Patienten, deren Angehörige sich nicht darum kümmern konnten, wurde vor Ort gewaschen. Dann kam natürlich der van driver entsprechend mit frischer Wäsche, die einsortiert werden musste, aber das kennt man ja aus Deutschland.

Dann gab es natürlich immer alles mögliche sauberzumachen (außer Putzen, das hat jemand anderes gemacht) und um die Mittagszeit kam dann an manchen Wochentagen der ganze Kram wie neue Verbände, Scheren, Kanülen, Medikamente und so weiter, die einsortiert werden mussten, was am Anfang etwas verwirrend war, da man nicht immer recht wusste, was davon nun in die Notaufnahme gehört und was nicht.

Wo ich gerade von verwirrend spreche, kurz etwas zur Sprache. Der Highland-Akzent an sich, der z.B. auf Skye gesprochen wurde, war nach kurzer Eingewöhnung gut zu verstehen. Problematisch wurde es nur, weil die meisten auxiliaries und einige wenige Schwestern locals waren. Die anderen kamen z.B. aus Aberdeen, Glasgow, London, Liverpool oder sonst wo her. Schließlich gab es noch einen irischen Arzt – „Babylon“ pur. Einem Gespräch zu folgen, in dem ca. vier komplett verschiedene Akzente durcheinander gesprochen wurden, war manchmal gar nicht so einfach. Und wenn dann auch noch etwas gälisch gesprochen wird... Nicht zu vergessen Alf, der van driver, dessen Akzent ich besonders verwirrend fand und der irgendetwas klingeln ließ... Kein Wunder, er war ausgewanderter Hesse!

Insgesamt habe ich, wie schon gesagt, die meiste Zeit mit den auxiliaries gearbeitet, aber immer, wenn etwas interessantes passiert ist, haben die Schwestern mich gerufen. Beispiel folgende Szene beim Frühstück: Schwester kommt rein: "Hey, wir haben hier einen Mann mit total heftigem Nasenbluten im A&E. Möchtest du mitkommen?!" "Äh klar, kann ich vorher meinen Toast aufessen...."? Oder der Mann mit dem Herzinfarkt. Ich saß gerade mit den anderen im Stationszimmer, da kam der nette irische Arzt auf mich zu, hielt mir ein EKG unter die Nase und fragte, ob ich schon Kardiologie hatte? Äh, zweites Semester?

Jedenfalls hat er mir dann erklärt, woran ich einen Herzinfarkt erkenne, worauf ich dann eine Weile lang fasziniert vor dem Monitor saß. Es gab einen Raum für Intensivüberwachung, in dem dann besagter Herzpatient lag. Der Monitor stand im Stationszimmer.

Beim EKG durfte ich dann auch mal beim Elektroden sortieren und ankleben helfen, oder mal einen Zettel im A&E ausfüllen, dem Mann mit dem heftigen Nasenbluten so lange in den Nasenrücken kneifen bis der Arzt kam, und ähnliche Sachen, die ich in Deutschland nicht mal aus der Nähe sehen durfte. In gewisser Weise war es natürlich bloß Kleinkram, aber es hat mir einfach riesigen Spaß gemacht, eingebunden und ernstgenommen zu werden und nicht bloß ständig von A nach B geschickt zu werden und alles zu putzen. Die Leute hatten einfach richtig die Bereitschaft, einem so viel wie möglich zu zeigen.

Wie ich oben schon erwähnt hatte, hat man mir auch gleich begeistert den neuen sprechenden Defi gezeigt, der zum Glück zu meiner Zeit dort nicht gebraucht wurde.
Ab und zu musste ich dann auch mal runter ins Dorf zur Apotheke laufen, manchmal in Begleitung einer auxiliary, manchmal auch alleine. Das hatte den netten Vorteil, dass die Leute im Ort einen dann ein bisschen kannten und nicht dauernd für einen „Touri“ hielten, wenn man mal draußen herumlief oder abends im Pub war.

Ach so, vielleicht noch kurz etwas zu den Patienten. Wie schon gesagt, gab es alles Mögliche: Schlaganfall, Herzinfarkt, Augenentzündung, eine Krebspatientin mit massivem Übergewicht, eine Alzheimerpatientin mit massiver Hauterkrankung (den Namen der Krankheit hab ich leider vergessen, sie hat überall spontan ganz üble Blasen und rohe offene Hautstellen bekommen, so richtig tiefe Löcher, aber eben spontan, nicht wundgelegen oder so...), ältere Frauen, die gestürzt waren, eine junge Frau mit Asthmaanfällen und Lungenentzündung, ein Patient mit schwerem Lungenkrebs und COPD (der dann leider auch daran gestorben ist), ein schlecht eingestellter Diabetiker, eine ältere Dame mit Schwächeanfällen und Blut im Stuhl, wieder COPD, und immer mal wieder die obligatorischen Alkoholiker zum Entgiften (detox). Ansonsten fällt mir gerade nichts mehr ein, aber eben alles quer Beet.

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Unterkunft und finanzielle Seite

Wie ich schon erwähnt habe, hatte ich ein Zimmer direkt im Krankenhaus. Ich hatte nach der Annahme meiner Bewerbung die Charge Nurse gebeten, mir einen Tipp für eine günstige Unterkunft zu geben. Sie hat dann für mich das Zimmer dort organisiert. Das Krankenhaus selbst war in der unteren Etage. In der oberen gab es ein paar Büros (charge nurse und dietician), Räume für die Schwester bzw. den Arzt auf Bereitschaft, in einem abgetrennten Bereich die "Basis" der district nurse, und eben ein paar Zimmer, Toiletten, und eine Küche.

Der Raum war natürlich extrem einfach eingerichtet, aber viel mehr als Schlafen, Essen und Zähneputzen habe ich dort ja auch nicht gemacht. Dafür hatte ich einen tollen Blick auf eines der Sea Lochs und die Cuillin Hills. Dies hatte den winzigen Nachteil, dass man manchmal morgens um 5.00 Uhr von kreischenden Möwen geweckt wurde, aber was soll's... Dusche war neben dem Umkleideraum in der unteren Etage.

Die Unterkunft hat mich, trotz heftiger Proteste des Personals, 100 Pfund für den Monat gekostet. Sie fanden es unfair, dass ich soviel bezahlen muss. Wenn ich schon umsonst arbeite, hätte ich zumindest frei wohnen sollen... - aber da war leider nichts zu machen.
Immerhin war es preislich auf einem Niveau mit dem Zeltplatz, und den ganzen Monat im Independent Hostel zu wohnen wäre auch teuer geworden.

Das hat dann schon Löcher in mein Konto gerissen, besonders da ich ja gleichzeitig meine Miete in Jena weiterbezahlen musste und nun einmal vom lieben Bafög-Amt lebe. Ich hatte dann insgesamt nach dem Praktikum mindestens drei Monate lang Schulden bei meinem Bruder, die ich in Raten zurückgezahlt habe, aber ein bisschen wollte ich ja auch mir und den anderen beweisen, dass Auslandspraktika auch möglich sind ohne Tausende von Beziehungen á là "ich konnte bei meiner Tante in Kapstadt wohnen" oder "der kenianische Ex-Kommilitone meiner Eltern". Ich hatte dort keine Kontakte im Voraus, niemanden der mich vermittelt oder mir Adressen besorgt hat, und es ging trotzdem. Wenn man es will, muss man sich nur dahinterklemmen! Ich meine, glücklich wer Beziehungen nutzen kann, aber Leute, es geht auch so!

Ich habe von Einrührpasta aus dem Safeway, billigen gebackenen Dosenbohnen, Schokolade und Toast gelebt. Aber auch erst, nachdem ich merkte, wie mein Kontostand schrumpft, wenn ich mir hin und wieder Obst, Gemüse, Joghurt, Müsliriegel und Dosengetränke leiste, wie ich es am Anfang getan habe. Die Preise sind nun mal deutlich höher als bei uns. Da ich eigentlich ständig wandern und auf Bergen war, aber zwangsweise nicht mehr, sondern manchmal eher weniger als zu Hause gegessen habe, habe ich trotz massiven Schokoladenkonsums in jenem Monat drei Kilo abgenommen, wie ich zu Hause entsetzt feststellte. Also, plant das mit dem Geld fürs Essen ein bisschen sorgfältiger als ich.

Was gab es sonst noch an Ausgaben? Ich hatte ja schon erwähnt, dass ein Flug mit Ryanair nach Prestwick und zurück eigentlich - zum Teil deutlich - unter 100 Euro zu haben ist. Man muss sich nur früh genug um Angebote kümmern. Die Zugfahrt von Prestwick nach Glasgow hat mich eine Strecke 2.50 Pfund gekostet, man kann aber auch für glaube ich 50 pence den Bus nehmen, was ich nicht wusste. Das Return Ticket Glasgow-Portree und zurück kostete ca. 33 Pfund. Der Bus ist übrigens sieben Stunden unterwegs, aber sehr angenehm, da es durch eine wunderschöne Landschaft - Glencoe zum Beispiel – geht. Bei Fort William wird an einem Supermarkt eine längere Pause gemacht.

Weiterkommen, wenn man einmal auf Skye ist - Daumen raus und gut! Man lernt nette Leute kennen. Ich habe das jetzt schon öfter gemacht und ausschließlich positive Erfahrung gemacht. Mädels, keine Angst, ehrlich!

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Land und Leute, Freizeitgestaltung

Zu Leuten gleich eine kurze Geschichte: Wie ich zufällig eine Woche vor meiner Abfahrt erfahren hatte, arbeitete zur gleichen Zeit eine Schulfreundin von mir ca. eine halbe Stunde von Portree entfernt in einem kleinen Hotel. An einem freien Tag machte ich mich also auf den Weg, sie zu besuchen. Nach einem Stück zu Fuß mit herausgehaltenem Daumen hielt dann ein ausgesprochen netter älterer Skye-Ureinwohner an und nahm mich mit. Da er leider in Skeabost bridge wohnte, was nur einen Katzensprung von Portree ist, konnte er mich nicht weit mitnehmen.

In der kurzen Zeit hatte er mich ausgefragt, was ich hier tue, erfahren, dass ich im Krankenhaus wohne und so weiter. Er bot mir an, ihn mal besuchen zu kommen, und sah plötzlich zwei Autos vor uns einen Bekannten, von dem er wusste, dass er einen Shop bei Edinbane (dort in der Nähe ist das Hotel) beliefert. Kurzerhand überholte er den Wagen vor uns. Er hupte, Licht hupte und blinkte seinen Bekannten so lange hartnäckig an, bis dieser links ran fuhr und fragte, was denn los sei. Mein neuer Bekannter bat ihn darauf, doch die nette student doctor aus Deutschland nach Edinbane mitzunehmen. Sie arbeite in Portree und wolle eine Freundin besuchen. So kam ich zu meiner neuen Mitfahrgelegenheit.

Überhaupt jeder, der mich auf der Straße aufgabelte, war richtig nett, freundlich und aufgeschlossen, besonders nachdem ich die freundliche Frage "So you're on a holiday?" verneinen konnte und sagte, dass ich im Krankenhaus arbeite. Natürlich ist man zu Touristen auch freundlich, aber wenn jemand dort arbeitet, ist es noch was anderes. Auf diese Weise lernt man dann die halbe Umgebung von Portree kennen, und jeder hatte einen netten Tipp, was ich mir unbedingt anschauen und auf welchen Berg ich unbedingt raufklettern müsse. Der Mann, der seinen Bekannten anhielt, um mich mitzunehmen, bot mir sogar an, bei ihm zu wohnen, weil sein großes Haus sowieso halb leer stehe. Wenn ich dann nur eine Fahrgelegenheit nach Portree gehabt hätte.

Abends im Pub – „The Royal“, direkt an der Straße, wenn man vom Krankenhaus runterkommt und Richtung Safeway geht - konnte man auch wahnsinnig nette Leute treffen,
wobei das dann natürlich meistens Urlauber waren. Die kamen dann von überall her. Schotten aus anderen Regionen, Engländer, Iren, Deutsche, Österreicher, Holländer, Neuseeländer, Australier, Amerikaner, Kanadier, Südafrikaner, ein Ägypter, Franzosen, ein Nigerianer...
Praktischerweise gehörte es für viele, wenn sie sich mit einer Frau/einem Mädchen unterhielten, zum guten Ton, dieser auch die Getränke zu bezahlen, ohne dabei gleich aufdringlich zu werden. Natürlich muss man ein paar Anmachen abwehren - auf den Western Isles herrscht Frauenmangel, aber niemand ist ernsthaft aufdringlich geworden, wenn man nur deutlich genug nein sagt.

Locals wurden auch zugänglicher, sobald sie merkten, dass man kein Touri ist... z.B. wenn man zwei Wochenenden hintereinander im Pub zu sehen ist oder mal in Krankenhausklamotten zur Apotheke durchs Dorf läuft. Es war einfach schön, wenn es nach einer Weile ein paar Leute gab, die einen auf der Straße gegrüßt haben. Man fühlt sich einfach nicht mehr so fremd.

Eine Krankenschwester war nur zur Vertretung da. Sie stammte aus London und war mit ihrem schottischen Mann nach Dunvegan, auch auf Skye, gezogen. Sie war gleichzeitig guide leader und irgendeine Pfadfinder Regionalvorsitzende. Sie hat mich zu den Portree Rainbows (5-7jährige Mädchen) mitgenommen, wo ich dann jeden Mittwoch Abend hinging und den Betreuern ein bisschen geholfen habe, mit den Kindern zu singen, zu basteln, zu spielen usw.

In der Freizeit bietet sich Skye wunderbar zum Wandern an. Die pinke Reihe der OS Landranger Karten hatte ich ja schon erwähnt. Der Storr (Bild) liegt nicht allzu weit entfernt an der Staffin Road und kann auch alleine begangen werden, ebenso der Quiraing bei Staffin.
In Portree kann man für 10 Pfund ein Mountainbike leihen von morgens bis nachmittags oder für 12 Pfund von morgens bis morgens und damit zum Beispiel die Halbinsel Trotternish umfahren. Wunderschöne Ausblicke, aber halt auch anstrengend. Von Portree selbst kann man einige kürzere oder längere Wege auf die umliegenden Klippen nehmen.

Besonders locken natürlich die Cuillins im Süden von Skye. Wenn man alleine unterwegs ist, sollte man sich aber an flachere Routen halten und sich keine Munros vorknöpfen. Wege in der Region um Loch Coruisk, gestartet von Sligachan, gibt es genug. Sie sind wunderschön und vermeiden Gipfel, haben aber trotzdem genug Steigung und die Landschaft ist einfach ein Traum.

Auch wenn keiner der Berge im Black Cuillin die 1.000m übersteigt (Sgurr Alasdair, der höchste dort, hat 992 m), sind sie auf keinen Fall zu unterschätzen. Erstens sollte man nicht vergessen, dass man im Gegensatz zu den Alpen auf sea level beginnt, also die Höhe des Berges auch der tatsächlichen Aufstiegshöhe entspricht. Außerdem kann das Wetter dort sehr schnell umschlagen, und wer sitzt schon gern alleine, von dichtestem Nebel und Wolken umgeben, auf einem felsigen rutschigen Berg, noch dazu, wo es dort magnetisches Gestein gibt, das die Kompassnadel verrückt spielen lässt. Auch wenn sie der Höhe nach eher unseren deutschen Mittelgebirgen ähneln, sind es Felsen!

Also nicht alleine zum munro bagging gehen. Klamotten für Kälte und Regen einpacken, feste felstaugliche (wasserfeste!) Schuhe, und vor allem immer jemandem die Route hinterlassen und von dieser dann auch nicht abweichen! Es werden ständig irgendwo Touristen gerettet, die das Wetter unterschätzt haben. Für mehr Infos auf www.munromagic.com nachschauen, Region Skye auswählen, da gibt’s für jeden Berg Routen und eine Anzeige für potentielle Gefahren, und nebenbei auch schöne Bilder.

In Portree sollte man sich unbedingt in der library anmelden, da man dort kostenlos das Internet nutzen kann. Zwar nur für 15 oder 30 min (ich weiß nicht mehr genau) am Tag, aber dafür eben kostenlos und in jeder teilnehmenden Bibliothek in den Highlands. Das Royal hatte ich ja schon erwähnt. Dort gibt es Freitag und Samstag Abend live music und meistens ist sie ziemlich gut. Und wenn man sich irgendwo eine ruhige Bucht sucht, kann man auch wunderbar ein bisschen im Meer schwimmen. So, jetzt mache ich aber einen Punkt, ich will ja keinen Reiseführer ersetzen.

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Fazit

Ich bereue nichts und habe sehr viel dort gelernt, sowohl fachlich als auch menschlich, und würde mich, wenn ich später die Wahl habe, jederzeit gerne für ein kleines schottisches Krankenhaus als Arbeitsplatz entscheiden.

Land und Leute sind wunderbar, ich kann es nur jederzeit weiterempfehlen. Nur für eingefleischte Stadtmenschen könnte es dort vielleicht etwas zu ländlich sein.


K., M.
Jena, Oktober 2003
News-Alarm