Warum Australien?
Bewerbung und Vorbereitungen
Meine Arbeit im Royal Prince Alfred Hospital
Meine Arbeit am Royal Hobart Hospital
Unterkunft
Traumland Australien
Fazit
Warum Australien?Nach einer tollen achtwöchigen Famulatur in Kanada war mir sofort klar, dass ich auch einen Teil des Praktischen Jahres dazu nutzen wollte, in einem englischsprachigen Land das Gesundheitssystem, die Arbeit im Krankenhaus und natürlich Land und Leute kennen zu lernen sowie Englisch als derzeit wichtigste Fachsprache in der Medizin zu üben. Ich wählte das Chirurgie- Tertial für meinen Auslandsaufenthalt, da ich nicht Chirurgin werden möchte und sowohl Innere Medizin als auch mein Wahlfach Pädiatrie, die beiden derzeitigen Alternativen für meine spätere Spezialisierung, gern in Deutschland absolvieren wollte.
Zunächst bewarb ich mich bei fast jeder Universität in Großbritannien und Irland, erhielt aber entweder gar keine Antworten oder nur Absagen, meist begründet mit zu geringen Kapazitäten und zu vielen ausländischen Bewerbern. Aufgrund positiver Erfahrungen von Freunden, die zu einer Famulatur oder zu PJ in Australien gewesen waren, beschloss ich dann, auch Emails an die Universitäten am anderen sonnigen Ende der Welt zu schicken.
Bewerbung und VorbereitungenFast eineinhalb Jahre vor Beginn des Tertials, das ich in Australien verbringen wollte, schrieb ich zunächst formlose Emails an die „elective coordinators“ der Universitäten von Melbourne und Hobart sowie des Royal Prince Alfred Hospitals der University of Sydney. Ihre Adressen hatte ich von einem Freund bekommen bzw. auf der Homepage dieser Unis gefunden. Daraufhin erhielt ich die offiziellen Bewerbungsformulare. Diese beinhalteten unter anderem ein Gesundheitszeugnis über den derzeitigen Impfstatus inklusive negativem HIV-Test und dem aktuellen Hepatitis B-Titer. Die Untersuchungen konnte ich unkompliziert und kostenlos bei unserer Betriebsärztin erledigen. Außerdem wurde ein „letter of recommendation“ vom Dekan der Heimatuniversität und vom Krankenhaus in Sydney auch ein „letter of motivation“ verlangt.
Sehr schnell erhielt ich aus Hobart die Zusage für 16 Wochen Allgemeinchirurgie und später, ein gutes halbes Jahr vor Beginn des Praktikums, auch Zusagen aus Melbourne und Sydney für jeweils acht Wochen. In Melbourne wurde mir nur Orthopaedic Surgery angeboten, was mein Prüfungsamt nicht als Chirurgie- Tertial anerkennt, so dass ich diesen Platz leider absagen musste. Ich entschied mich, das Tertial zu teilen, was in Mecklenburg-Vorpommern ohne weiteres möglich ist, und jeweils acht Wochen in der Cardiothoracic Surgery in Sydney und acht Wochen in der General Surgery in Hobart zu verbringen.
Die Gebühren, die ich dafür zahlen musste, betrugen 660$ in Sydney und 1.100$ pro Monat, also insgesamt 2.200$, in Hobart.
Für alle Praktika, die kürzer sind als drei Monate, reisen die meisten deutschen Famuli und PJ’ler mit einem normalen Touristenvisum nach Australien. Da mein Tertial allerdings die Dauer dieses Visums überschritt, musste ich ein „occupational trainee visa (subclass 442)“ beantragen. Genaue Informationen hierüber findet man auf der Homepage der Australischen Botschaft in Berlin. Das Visum selbst kostet zurzeit ungefähr 100€, die dafür nötige Untersuchung durch einen von der Australischen Botschaft bestimmten Arzt 140€. Außerdem benötigt man eine „Nomination (Formular 913)“ von der jeweiligen australischen Universität, die bescheinigt, dass man dort wirklich ein Praktikum machen wird. Da in Hobart häufig PJ’ler ein komplettes Tertial absolvieren, war Mrs. Patterson, die sich dort um die „elective students“ kümmert, daran gewöhnt, diese Formulare zu verschicken, so dass alles sehr schnell ging. Ms Varol in Sydney musste ich erst in einigen Emails überreden, habe letztendlich aber auch von ihr meine Nomination erhalten.
An Versicherungen habe ich eine Auslandskrankenversicherung bei der Allianz Private Krankenversicherungs-AG abgeschlossen.
Hin- und Rückflug waren bei unserem Studentenreisebüro günstiger als das billigste Angebot, das ich für diesen Zeitpunkt im Internet gefunden habe, und haben mich ca. 1.100€ gekostet.
In Vorbereitung meiner Zeit in Australien habe ich mir außerdem den „Lonely Planet Australia“ gekauft, bin allen Leuten, die ich kannte und die schon mal dort gewesen sind, auf die Nerven gegangen und habe einige schicke Hosen und Blusen sowie das Buch „Medical English“ vom Thieme-Verlag für die Arbeit im Krankenhaus eingepackt. Dieses Buch, vor allem das kleine Heft mit den Bedeutungen vieler Abkürzungen, hatte mir damals in Kanada sehr geholfen, in Australien habe ich es dagegen gar nicht benutzt. Dies lag zum Teil daran, dass ich wenig Stationsarbeit zu tun hatte und kaum „notes“ schreiben musste. Zum anderen waren viele Abkürzungen aber auch ganz anders und nicht in diesem Heftchen enthalten.
Meine Arbeit im Royal Prince Alfred HospitalDer PJ- Alltag in einem öffentlichen australischen Krankenhaus unterscheidet sich deutlich von dem, was wir aus Deutschland gewöhnt sind. Als „elective student“ aus dem Ausland hat man dafür bezahlt, einen Teil seiner Ausbildung in dem jeweiligen Krankenhaus zu absolvieren, wodurch man Rechte, in der Regel aber keine Pflichten wie Haken halten oder Blut abnehmen, erhält.
In der Cardiothoracic Surgery im Royal Prince Alfred Hospital, Sydney, habe ich zusammen mit einer deutschen Famulantin in einem großen Team bestehend aus insgesamt fünf „Consultants“ (etwa Ober-/Chefärzte), sieben „Registrars“ (Fachärzte) und drei „Residents“ (Assistenzärzte) mitgearbeitet. Von etwa 7.00 bis 8.30 Uhr fanden täglich zuerst die Besprechung aktueller Röntgenbilder und die Visite der Registrars und Residents und danach noch eine „ward round“ mit mindestens einem Consultant statt. Außerdem gab es jeden Donnerstagmorgen ein Meeting mit Fallvorstellungen oder Vorträgen. Den Rest des Tages habe ich meistens im OP verbracht, da die Stationsarbeit der Residents hauptsächlich aus dem Schreiben sehr standardisierter „notes“ und „discharge summaries“ bestand.
Im „Theatre“, wie der OP in Australien genannt wird, wurden von unserem Team hauptsächlich Bypass-Operationen, aber auch Klappenersatz, OPs bei Aneurysmen des Aortenbogens, pulmonale wedge resections und Pleurodesen durchgeführt. Ich konnte entweder unsteril auf der Anästhesieseite stehen und zugucken, wobei man ja in der Herz-Thorax-Chirurgie oft ziemlich gut sehen kann, oder gewaschen mit am Tisch sein. Für letzteres haben sich vor allem die Bypass-Operationen, bei denen Beinvenen als graft verwendet wurden, angeboten. Ich konnte dem jeweiligen Registrar bei der Venenpräparation helfen und anschließend sowohl sub- als auch intrakutan nähen oder die Haut klammern. Dies hat Spaß gemacht und war so viel praktische Chirurgie, wie ich mir für mein PJ- Tertial gewünscht habe. Bei den OPs, bei denen es nichts für mich zu tun gab, wurde mir mal mehr, mal weniger erklärt. So war ich nach einigen Wochen mit den wesentlichen Abläufen der häufigsten Operationen vertraut, bekam aber keine anderen Aufgaben, so dass das Zugucken im OP gegen Ende des Praktikums leider etwas langweilig geworden ist.
Des Weiteren habe ich einen „eigenen“ Patienten bekommen, dessen Geschichte ich nachgelesen und dessen Werdegang ich verfolgt habe und über den ich dann einen „case report“ schreiben konnte, der (hoffentlich) bald veröffentlicht wird.
Es war grundsätzlich meine eigene Entscheidung, wie viel Zeit ich im Krankenhaus verbringe, so dass ich jederzeit gehen konnte, wenn mich etwas nicht interessiert hat. Nachmittags war für deutsche Studenten meistens ohnehin frei und wir wurden teilweise komisch angeguckt, falls wir uns dann noch im Krankenhaus aufhielten.
Meine Arbeit am Royal Hobart HospitalAus der modern ausgestatteten, hoch spezialisierten Cardiothoracic Surgery in Sydney bin ich für die zweite Hälfte des Tertials in die General Surgery des recht kleinen Royal Hobart Hospitals auf Tasmanien gewechselt. Dort habe ich in einem der drei allgemeinchirurgischen Teams mit einem Registrar und einem „Intern“ (etwa AiP’ler) zusammengearbeitet. Außerdem gab es für unser Team drei Consultants, die abwechselnd operiert und Visiten gemacht haben.
Obwohl Hobart eine Uniklinik und das größte Krankenhaus Tasmaniens ist, hatten wir oft weniger als zehn Patienten zu betreuen und waren auch für Unfall- und Kinderchirurgie zuständig. Für mich als PJ’lerin war es gut, auf diese Art verschiedenste Krankheitsbilder und Operationen sehen zu können. Ich durfte im OP zwar nicht viel machen, stand aber immer mit am Tisch, um besser sehen zu können und bekam viel gezeigt und erklärt. Auch hier brauchte ich fast nie Haken halten, da dies in Australien keine typische Studentenaufgabe ist, sondern es verschiedenste Systeme zum Einspannen oder Festschrauben der Haken gibt.
Außerhalb des OPs habe ich täglich an den Visiten teilgenommen und war mittwochs bei den X-ray und Pathology meetings dabei, bei denen die Bildgebung aktueller Patienten bzw. die OP-Präparate der letzten Woche gezeigt und besprochen wurden. Außerdem durfte ich bei „outpatient und preassessment clinics“ allein Patienten befragen und untersuchen, die sich vor einem elektiven Eingriff oder zu Nachfolgeuntersuchungen vorgestellt haben. Hinterher habe ich meine Befunde und das weitere Vorgehen mit dem Registrar besprochen, bin mit ihm zusammen noch einmal zu den Patienten gegangen und habe die notes für die Akten geschrieben. Die Sprechstunden in den clinics haben mir am meisten Spaß gemacht, weil ich dort ein ganz kleines bisschen selbstständig arbeiten konnte und direkten Kontakt zu den verschiedensten „echten Tasmaniern“ hatte.
Auch in Hobart hatte ich oft nachmittags frei, vor allem, weil mein Intern mich immer nach Hause geschickt hat, wenn es nur noch „paperwork“ zu tun gab.
Insgesamt habe ich in den beiden Krankenhäusern, in denen ich gearbeitet habe, die Atmosphäre als sehr angenehm empfunden. Es gab nicht die ausgeprägten hierarchischen Strukturen, die wir aus Deutschland kennen, und Stress ist eigentlich nie aufgekommen.
Besonders in Hobart ist mir der große Unterschied zwischen der öffentlichen und privaten australischen Patientenversorgung aufgefallen. Trotz vieler leerer Betten gibt es lange Wartelisten für gewisse Operationen. So ist eine Wartezeit von über einem halben Jahr für eine Cholezystektomie normal. Die Ursache dafür liegt darin, dass die Consultants in der Regel nur einen Tag pro Woche in öffentlichen und den Rest der Zeit in privaten Krankenhäusern operieren, in denen sie deutlich besser bezahlt werden. Da die Registrars wenn möglich den Consultants assistieren, um dabei zu lernen, bleiben oft hauptsächlich Interns für die Betreuung der „public patients“ übrig und notwendige Untersuchungen werden zu lange aufgeschoben. Ich denke, dass die Versorgung - zumindest der Kassenpatienten - bei uns in Deutschland (noch?) deutlich besser ist als in Australien.
UnterkunftIn Sydney habe ich bei einer Frau und ihren zwei Kindern gewohnt, die insgesamt vier Zimmer ihres Hauses größtenteils an „language students“ vermietet. Neben diesen drei Australiern habe ich während der acht Wochen Mitbewohner aus Spanien, Italien, Brasilien, Taiwan und Japan kennen gelernt. Die Verständigung war zwar manchmal ein bisschen schwierig, da viele von ihnen für Englisch-Anfängerkurse nach Australien gekommen waren, aber die gemeinsamen Abendessen sind trotzdem oft sehr lustig gewesen. Eine wöchentliche Miete von 210$ klingt ziemlich teuer, ist aber für Sydney normal. Vor allem, weil das Haus nur ca. 15min Busfahrt vom Royal Prince Alfred entfernt ist, einen Pool hat, Deb die Wäsche wäscht und Frühstück und Abendessen im Preis enthalten sind. Aber keine Angst, man muss nicht immer pünktlich zum Essen zu Hause sein. Es steht dann einfach im Kühlschrank und kann jederzeit aufgewärmt werden. Ich kann diese Unterkunft in Sydney wirklich sehr empfehlen! (Für Kontakte: Siehe Weiterführende Links „send eMail to Mrs. Deb Mann“)
In Hobart war ich wie die meisten „overseas students“ in einem der Wohnheime der Tasmania University Union untergebracht. Unser Haus lag sehr zentral in der Innenstadt, war nur zwei Minuten vom Krankenhaus, aber recht weit vom Campus der Universität entfernt, so dass ich fast nur mit anderen Medizinern zusammengewohnt habe. Wir hatten alle ein Einzelzimmer, leider nur eine Küche für 17 Leute, vier Bäder, ein Wohn- und ein Esszimmer. Auch hier hat es mir wieder gut gefallen, Mitbewohner aus Europa, Amerika, Australien und Asien zu haben. Der Preis der Wohnheimzimmer lag je nach Grösse zwischen 140 und 160$ pro Woche.
Traumland AustralienIch habe Australien als ein Land mit sehr offenen, freundlichen Menschen erlebt, in dem durch das sprichwörtliche „no worries“ eine sehr entspannte Atmosphäre herrscht.
Sydney ist für mich eine wirklich großartige Stadt. Um einen Eindruck vom Leben in dieser Metropole zu bekommen, lohnen sich Bummel durch die verschiedensten Stadtviertel wie “The Rocks“ als ältester und sehr touristisch orientierter Stadtteil, „Chinatown“, das alternative „Newtown“, „Paddington“ mit seinen vielen schicken Geschäften entlang der „Oxford Street“ (vor allem samstags, wenn Markt ist), „Manly“ und „Bondi“ mit ihren berühmten Stränden...
Toll fand ich es auch, im Sonnenschein im Gras des Botanischen Gartens zu sitzen und den Blick auf das „Opera House“ und die „Harbour Bridge“ zu genießen, wobei Ibisse, Papageien und Kakadus um mich herum flogen. An Wochenenden oder freien Tagen bieten sich außerdem Ausflüge in die nahe gelegenen “Blue Mountains“ oder an die zahlreichen Strände in und um Sydney an. Ein besonderes Erlebnis ist es, mit einer Fähre (Fahrpreis im wöchentlichen Buspass für 32$ enthalten) nach “Watsons Bay“ zu fahren, um die dortige Steilküste und anschließend die hinter der Silhouette der Innenstadt untergehende Sonne anzusehen.
Der Wechsel aus der größtenteils sonnigen Großstadt Sydney ins recht kleine, ruhige und relativ kalte Hobart ist mir zuerst nicht leicht gefallen. Auf den zweiten Blick und nachdem man sich an die Temperaturen des tasmanischen Herbstes gewöhnt hatte, ist das Leben in Hobart allerdings auch sehr nett. Schon nach einigen Wochen gehörte ich irgendwie zur Stadt dazu und habe auf den Strassen Leute getroffen, die ich gekannt und gegrüßt oder ein bisschen mit ihnen erzählt habe.
Hobart hat einen schönen Hafen, an dem man bei „seafood sensations“ leckere Fish & Chips essen kann. Am „Battery Point“ befindet sich das älteste Wohnviertel mit sehr englisch wirkenden Einfamilienhäusern und vom „Mount Wellington“ hat man bei gutem Wetter einen tollen Blick auf die Stadt und die ganze umgebende Bucht bis hin zur „Tasman Peninsula“.
Da Tasmanien mit ca. 250km Nord-Süd-Ausdehnung relativ klein ist, kann man viele Ziele mit einem Mietwagen am Wochenende gut und günstig erreichen. Die Landschaft ähnelt viel mehr Mittel- und Nordeuropa als dem australischen „Mainland“ und ist wunderschön. Empfehlenswerte Ausflugsziele sind der „Freycinet National Park“ mit der „Wineglass Bay“, „Maria Island“, die ehemalige Strafgefangenenkolonie in „Port Arthur“, die „Hastings Caves“ und natürlich „Cradle Mountain“ und der berühmte „Overland Track“.
Sowohl in Sydney als auch in Hobart habe ich jeweils eine gute Woche „Urlaub“ bekommen, der mir von vorn herein angeboten wurde. Die meisten Ärzte haben fast erwartet, dass man einige Zeit frei nimmt, um sich etwas von Australien anzusehen. Außerdem gab mehrere lange Wochenenden durch Public Holidays wie Ostern und den „ANZAC Day“. Somit hatte ich die Möglichkeit zusammen mit Freunden von Zuhause und einer anderen deutschen PJ’lerin an den „Whitsunday Islands“ zu segeln und auf „Fraser Island“ mit 4-Wheel-Drives umherzufahren und zu zelten. Unsere Osterfeiertage haben wir am „Ayers Rock“ oder „Uluru“, wie er von den Aborigines genannt wird, verbracht. Es war ein besonderes Erlebnis dort draußen in der roten Wüste in „swags“ unterm Sternenhimmel zu schlafen. Abschluss und absoluter Höhepunkt meiner Zeit in Australien war allerdings ein dreitägiger Tauchausflug von „Cairns“ aus zum äußeren „Great Barrier Reef“. Ich kann jedem nur raten, dort tauchen zu gehen!
Verschiedenste Reisebüros sind darauf spezialisiert, Backpackern möglichst günstige Touren anzubieten. Am billigsten ist wahrscheinlich „Peterpan’s Adventure Travel“. Je günstiger die Angebote sind, umso vorsichtiger sollte man allerdings vor dem Buchen auch sein und wenn möglich vielleicht andere Backpacker nach ihren Erfahrungen fragen.
In einem so großen Land wie Australien ist Fliegen vor allem bei begrenztem Zeitrahmen die beste Möglichkeit, sich fortzubewegen. Günstige Flüge kann man im Internet z.B. bei „webjet“ buchen.
FazitMein PJ- Tertial in Australien ist für mich ein Höhepunkt meiner Studienzeit und eine persönliche Bereicherung gewesen.
Es war interessant, Einblicke in ein anderes Gesundheitssystem und die Arbeit an zwei sehr verschiedenen australischen Krankenhäusern zu erhalten. Besonders gut gefallen hat mir das freundliche, lockere Miteinander von Ärzten, Studenten und Pflegepersonal. Andererseits sind mir aber auch positive Aspekte der deutschen Patientenversorgung bewusst geworden.
Von den unterschiedlichen australischen Landschaften, die ich gesehen habe, - der von Meer und Stränden geprägten Ostküste, der Wüste im „Red Centre“ und dem grünen, hügeligen Tasmanien - war ich sehr begeistert und werde bestimmt eines Tages zurückkommen, um noch mehr von diesem großen, beeindruckenden Land kennen zu lernen.
L., U. Stipendiat/-in der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG
Greifswald, Juni 2005
Weitere Infos zu den Reisestipendien der Allianz |
|
|