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Chirurgie, G.F. Jooste Hospital, Kapstadt, Südafrika
(Eine einmalige Erfahrung - aus beruflicher und persönlicher Sicht, 08.12.2008 - 27.05.2009)

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Ein Chirurgie-Tertial in Südafrika! Ich hatte mir erhofft, praktische Fähigkeiten zu erlernen, neue Krankheitsbilder zu sehen, unter einem völlig anderen Gesundheitssystem zu arbeiten und ein neues Land kennenzulernen. Was ich erlebt habe, hat meine Erwartungen bei Weitem übertroffen, meine Persönlichkeit geprägt und mir das Gefühl gegeben, etwas für das Leben mitgenommen zu haben.

Kapstadt ruft!
Vorbereitungen
Das G.F. Jooste Hospital
Die Arbeit im G.F. Jooste Hospital
Unterkunft & Lebenshaltungskosten
Freizeitmöglichkeiten
Sicherheit & Gesellschaft
Fazit einer fantastischen Zeit

Kapstadt ruft!


Cape Point
Ich wollte im PJ ein Gesundheitssystem kennenlernen, dass sich total vom deutschen System unterscheidet, neue Krankheitsbilder sehen, in ein englischsprachiges Land gehen und aktiv in die Chirurgie eingreifen. Kapstadt bietet all diese Möglichkeiten. Ich hatte von vielen Seiten (Kommilitonen, Freunde, Medien, etc.) über Kapstadt gelesen und gehört. Schnell wurde bei mir das Interesse geweckt, mich dort für ein PJ-Tertial zu bewerben.

Aus Erzählungen anderer Kommilitonen hatte ich entnommen, dass man in Südafrika praktisch sehr viel machen kann. Ich hatte in einem TV-Bericht in Deutschland viel über das G.F. Jooste Hospital gehört und war fasziniert über die Arbeit dort und über die Möglichkeit, direkt in einem Township zu arbeiten. Viele Studenten denken bei einer Bewerbung in Kapstadt in erster Linie an das berühmte Groote Schuur Hospital, in dem die weltweit erste Herztransplantation durch Christian Barnard durchgeführt wurde. Da dieses Krankenhaus schon lange Zeit im Voraus ausgebucht ist und man fast das Doppelte an Studiengebühren zahlt als im Jooste, hatte ich mich dazu entschlossen, mich für das G.F. Jooste Hospital zu bewerben.

Ich wollte ein neues Land sehen und eine neue Kultur kennenlernen. Die Tatsache, dass ich noch nie auf dem “Schwarzen Kontinent” gewesen war, hatte Afrika noch interessanter gemacht und mich in meinem Entschluss bestärkt, mich für ein Tertial in Kapstadt zu bewerben. Auch über den Zeitpunkt hatte ich mir Gedanken gemacht, denn unser Winter ist der südafrikanische Sommer und nach meiner Ankunft in Kapstadt stand faszinierenden vier Monaten nichts mehr im Wege.

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Vorbereitungen


Blick auf die 12 Apostel vom Tafelberg aus

  • Bewerbung

Ich hatte mich etwas länger als ein Jahr im Voraus beworben. Um das Tertial im Jooste zu absolvieren, schreibt man am besten direkt Ms. Estelle Petersen, „coordinator foreign electives“ an, die sich sehr bemüht, einem mit allen möglichen Dokumenten zu versorgen und Fragen zu beantworten. Wenn man nicht direkt eine Antwort von Ms. Petersen bekommt, am besten nochmal anschreiben oder direkt anrufen (Tel.: 0027-21-690-1081).

Ein Sprachnachweis war bei meiner Bewerbung nicht notwendig, bei einigen Krankenhäusern wird dies jedoch benötigt. Auch im G.F. Jooste Hospital sind die Plätze schnell vergeben und es gibt nicht so viele Plätze wie im Groote Schuur Hospital, daher gilt auch hier: Je frühzeitiger man sich bewirbt, desto besser!

  • Studiengebühren

Nach der Zusage durch Ms. Petersen muss man einen Scheck an das G.F. Jooste Krankenhaus schicken und die Gebühren für das Tertial zahlen. Diese sind 6.800 Rand = ca. 520 Euro für vier Monate. Zudem muss man auch die sogenannten “HPCSA & HPCSA Registration Fees” an Ms. Paschaline Jacobs zahlen (245 Rand = ca. 20 Euro), da das G.F. Jooste Hospital ein Lehrkrankenhaus der University of Cape Town (UCT) ist und man einen sehr kleinen Teil der Gebühren zur Registrierung an die UCT zahlt.

  • Visum

Wenn man für weniger als drei Monate nach Südafrika geht, braucht man kein Visum zu beantragen. Will man aber ein komplettes Tertial absolvieren, braucht man ein Visum. Unter den Unterlagen, die man von Ms. Petersen bekommt, ist auch ein Dokument für die Südafrikanische Botschaft dabei. Man muss eine Anzahl von Dokumenten ausfüllen und ärztliche Röntgenberichte zum Tuberkulose-Ausschluss, Impf-Titer, etc. einreichen, sowie eine Kaution von ca. 700 Euro bis zur Rückkehr nach Deutschland zahlen und eine Gebühr von 52 Euro, um das Visum zu bekommen. Nachdem man aber all diese Hürden genommen hat, gibt es in der Regel keine Probleme und das Visum kommt innerhalb von zwei bis drei Wochen an. Weitere Informationen zum Visum siehe „Weiterführende Links“.

(Anm.d.Red.: Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte man sich rechtzeitig bei der entsprechenden Botschaft nach den aktuellen Einreisebestimmungen des jeweiligen Landes erkundigen. Hierbei sollte man unbedingt erwähnen, dass man sich nicht zu Urlaubszwecken, sondern zu einer medizinischen Tätigkeit im Rahmen seines Medizinstudiums im betreffenden Land aufhalten wird.)

  • Versicherung

Eine Auslandsversicherung abzuschliessen, ist sehr empfehlenswert. Wenn man Reisen nach Mosambik oder zum Krüger Nationalpark plant, sollte man auch vorher mit einer deutschen Versicherungsgesellschaft absprechen, ob die Gebühren für eine Malaria-Prophylaxe übernommen werden.

  • Flug

Der Flug kostet während der Hochsaison in Südafrika (November-März) ca. 800 Euro. Je früher man sich darum kümmert, desto vorteilhafter ist es auch hier! Man sollte sich über die Gepäckrichtlinien erkundigen, denn die meisten Airlines erlauben nur 20kg Gepäck. Bis zu 23kg wird meistens noch durchgelassen, darüber hinaus muss man beim Check-in darauf hoffen, dass man von einem(r) netten Mitarbeiter(in) bedient wird.

Zusätzlich zu all diesen Sachen ist ein guter Reiseführer sehr hilfreich. Ich habe den „Lonely Planet“ dabei gehabt, der sehr nützlich war.

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Das G.F. Jooste Hospital


Das G.F. Jooste Hospital
Das G.F. Jooste Hospital liegt in Manenberg, in unmittelbarer Nähe zum Flughafen in Kapstadt und ist ca. 20 min Autofahrt vom Zentrum entfernt. Nach einheitlicher Meinung der Leute, die ich in Kapstadt kennengelernt habe, ist Manenberg die gefährlichste Gegend Kapstadts und man hat sehr verwundert reagiert, als ich erwähnt habe, dass ich in Manenberg arbeite. Mit gesundem Menschenverstand und etwas Vorsicht ist es jedoch kein Problem, in dieser Gegend zu arbeiten.

Das Krankenhaus liegt inmitten der „Cape Flats“, den großen Townships vor Kapstadt. In den „Cape Flats“ leben etwa drei Viertel (ca. 3.8 Mio. Menschen) der Einwohner Kapstadts unter sehr ärmlichen Bedingungen. Das Krankenhaus ist mit 120 Betten sehr klein und umfasst ein Einzugsgebiet von mehr als 30 Prozent der Stadtfläche Kapstadts mit den großen Townships „Guguletu“, „Khayelitsha“, „Mitchells Plain“ und „Langa“, die überwiegend von der schwarzen Bevölkerung bewohnt sind. In Manenberg selbst leben fast ausschliesslich sogenannte “Coloureds”, Nachfahren der aus Malaysia gekommenen Sklaven, die “Cape Malay”.

Die „Cape Flats“ weisen eine der höchsten Kriminalitätsraten Südafrikas und damit weltweit auf. Daher werden in der chirurgischen Abteilung des G.F. Jooste Hospitals vor allem Patienten mit Schusswunden, Stichverletzungen und anderen traumatischen Körperverletzungen versorgt. Neben der Kriminalität ist die HIV-Rate für Südafrika eine große Herausforderung. Mit offiziell ca. 30 Prozent infizierter Menschen (Dunkelziffer ausgelassen!) weist Südafrika neben Swaziland die höchste Rate der Welt auf. In den Townships Kapstadts liegt die lokale Rate der HIV-Infizierten sehr viel höher als 30 Prozent. Durch die HIV-Infektionsrate ist die Inzidenz von Tuberkulose und anderen opportunistischen Krankheiten ebenfalls extrem hoch.

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Die Arbeit im G.F. Jooste Hospital

Das Krankenhaus ist aufgeteilt in Casualty (Notfallstation), Chirurgie und Innere Medizin. Wird ein Patient eingeliefert, muss er zunächst einmal das sogenannte “Triage-Scoring” durchlaufen. Je nach Schwere und Art der Beschwerden wird man in drei Kategorien unterteilt und es wird entschieden, in welcher Abteilung der Patient behandelt wird. Sehr schwere Fälle (lebensbedrohliche Schussverletzungen, Trauma-Fälle, etc.) werden direkt in die Intensivstation gebracht, die aus nur vier Betten besteht!

Der Arbeitstag in der Chirurgie beginnt morgens mit der Visite um 8.00 Uhr. Unmittelbar nach der Visite beginnen die Operationen. Hier wird von einfachen Abszessen über Amputationen bis hin zu Appendektomien, Laparotomien und Thorakotomien eine große Spanne abgedeckt. Hin und wieder kommt man auch in den Genuss einer offenen Cholezystektomie oder einer Kolektomie. Weitere chirurgische Prozeduren wie das Nähen von kleineren und größeren Wunden werden ausserhalb des OP-Saals in der chirurgischen Aufnahme durchgeführt. Dort werden auch Thorax-Drainagen gelegt und Gipsverbände für Frakturen angefertigt.

Studenten lernen sehr viele praktische Prozeduren durchzuführen. Lumbalpunktionen, Kathether legen, Thoraxdrainagen, das Nähen kleinerer und großer Stich- und Platzwunden, Intubation, etc. werden einem beigebracht und man kann sie später alleine durchführen. Auch im OP-Saal kann man sehr viel mitnehmen und selber Hand anlegen. Wenn man extreme Trauma-Fälle sehen und behandeln will, sind vor allem Nachtschichten am Wochenende und besonders zum Monatsende zu empfehlen. Wenn man Interesse zeigt und sich engagiert, wird man vom Team sehr herzlich aufgenommen und unterstützt. Ein weiterer Pluspunkt war die Tatsache, dass wir nur zwei deutsche Studenten waren und es daher exzellent mit dem Teaching der Ärzte geklappt hat.

Es ist bewundernswert, wie die Ärzte im Jooste täglich mit den sehr schwierigen Arbeitsbedingungen zu recht kommen und darauf spezialisiert sind, mit einfachsten Mitteln sehr schnell Diagnosen zu stellen. Ohne High-Tech Geräte wird hier täglich eine sehr hohe Anzahl an Patienten behandelt. Das Krankenhaus hat sich über eine gesponsorte Ultraschallmaschine gefreut und es war ein Durchbruch, dass es vor kurzem ein CT-Gerät bekommen hat.

Bezüglich der Infektionsgefahr mit Nadelstichen kann man sich mit normalen Schutzmaßnahmen (doppelte Handschuhe, Vorsicht) sehr gut davor bewahren. Da jedem Studenten die HIV-Rate bekannt ist, wird in der Regel auf Nadelstichverletzungen sehr viel acht gegeben. Viel mehr sollte man darauf achten, die Augen mit einer Brille zu schützen. In Deutschland ist man beim alltäglichen Blutabnehmen nicht gewohnt, eine Brille aufzusetzen, in Südafrika sollte man dies aber tun, um Augenspritzer zu vermeiden.

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Unterkunft & Lebenshaltungskosten

Die Unterhaltskosten in Kapstadt sind im Vergleich zu Deutschland günstiger. Je nach Wohnlage kann man zwischen 150 - 400 Euro sehr gute Wohnmöglichkeiten finden, dies kann je nach Wunsch natürlich nach oben hin beliebig weitergehen. Wenn man in der Stadt wohnen will, sind „Greenpoint“, „Seapoint“, „Gardens“ und „Tamboerskloof“ sowie die Gegend um „Camps Bay“ zu empfehlen. Ich habe in „Pinelands“ gewohnt, was sehr sicher war, von der Lage her nicht weit vom Stadtzentrum entfernt und man konnte auch ohne große Verkehrsprobleme morgens das Jooste Krankenhaus erreichen. Bei der Wohnungssuche sollte man den Weg zur Arbeit aufgrund der großen Verkehrsstaus morgens und abends bedenken.

Bezüglich der Wohnung kann ich zwei Kontakte besonders empfehlen: „Konni“ spricht fließend deutsch, ist sehr nett und auch bei anderen Hürden, die einem in einem fremden Land im Wege stehen, sehr hilfsbereit. (Tel: 0027-82 298 6655, Email siehe „Weiterführende Links“). Eine große Hilfe war auch Margie (Tel: 0027-21 531 5613, Email siehe „Weiterführende Links“) Auch sie hat Wohnmöglichkeiten zu vermieten und ist sehr nett und hilfsbereit!

Die Kosten für Essen, Trinken, Nachtleben etc. sind in Südafrika sehr viel günstiger als in Deutschland, sodass man mit dem Geld, was man normalerweise in Deutschland für die Lebenshaltungskosten ausgibt, sehr gut zu recht kommt.

Man braucht in Kapstadt meiner Ansicht nach unbedingt ein Auto. Es ist sehr viel sicherer, mit dem eigenen Auto zu fahren und es ist nicht teuer. Ich habe während der Hochsaison für die vier Monate einen City-Golf für 190 Euro/Monat gemietet mit unbegrenzten Kilometern und Vollkaskoversicherung. Während der Nebensaison ist dies sogar noch günstiger. Ich würde davon abraten, zu den großen Autovermietungsfirmen zu gehen, da diese viel zu teuer sind. Bei lokalen Vermietern findet man bessere Preise und ähnliche Autos.

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Freizeitmöglichkeiten


Camps Bay und die 12 Apostel
Vor Antritt meines Tertials hatte ich in Deutschland gelesen, dass Kapstadt unter den Top 5 der Touristenziele weltweit auf Platz drei liegt. Nach den vier Monaten kann ich dies sehr gut nachvollziehen. Die Stadt ist voller Abwechslung und Lebensvielfalt, bietet eine faszinierende Naturlandschaft, umrundet von zwei Ozeanen, und verwöhnt mit tropischem Klima und einem einmaligen Berg inmitten der Stadt! Die Leute in Kapstadt sind in der Regel sehr hilfsbereit und aufgeschlossen.

Es gibt kaum etwas, das Kapstadt nicht zu bieten hat. Die Stadt hat dieselben Standards wie eine europäische Stadt und bietet jeden Komfort, den man braucht. Neben den typischen Touristenattraktionen („Tafelberg“, „Robben Island“) sollte man unbedingt bei Vollmond auf den „Lion’s Head“ gehen. Sehr zu empfehlen ist eine Township-Tour, entweder mit einem Einheimischen oder mit einer Tourfirma. Man versteht die Geschichte Kapstadts und Südafrikas nur, wenn man die Geschichte der Townships versteht.

Zudem gibt es in Kapstadt genügend Strände zu erkunden, genügend Bars & Clubs, um auszugehen und genügend andere Möglichkeiten, um die Freizeit zu gestalten. Am besten plant man, was die Freizeit in Kapstadt angeht, so wenig wie möglich und lässt sich einfach nur vom Flair der Stadt treiben – es funktioniert!

Was fernere Ausflugsziele angeht, ist der Krüger Nationalpark sehr zu empfehlen. Man kann entweder eine lange Reise über die Ostküste mit dem Auto planen, wo man sehr viel vom Land mitnehmen kann oder einfach mit dem Flugzeug von Kapstadt nach Johannesburg fliegen (ca. 50 Euro One-Way), von dort aus ist der Krüger Nationalpark etwa vier Stunden Autofahrt entfernt.

Für die Tour im Krüger Nationalpark habe ich die günstigste Alternative mit „Luxury Tours“ gefunden mit 600 Rand pro Tag für eine ganztägige Tour (Bernard Mkansi, Tel.: 0027 73 215 6312, Email siehe „Weiterführende Links“). Der Tour-Guide war super und im Vergleich zu anderen Anbietern war es ein Schnäppchen. Zwei volle Tage (5.00-18.00 Uhr) im Krüger Nationalpark reichen vollkommen aus und man kann man für 280 Rand zu zweit im Park schlafen, was ein Erlebnis ist. Neben dem Krüger Nationalpark ist besonders die „Garden-Route“ sehenswert.

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Sicherheit & Gesellschaft

Neben der hohen HIV-Rate ist die Kriminalitätsrate ein großes Problem in Südafrika. Dieses Thema bereitet einem Sorgen, zumal man immer wieder von den Medien daran erinnert wird. Aber es besteht überhaupt kein Grund zur Sorge. Mit gesundem Menschenverstand und etwas Vorsicht kann man sich sehr gut davor schützen. Die Innenstadt Kapstadts ist genauso sicher/gefährlich wie jede andere Großstadt auch. Wenn man die Augen offen hält und nicht alleine in kleinste Strassengassen nachts um 3.00 Uhr hineinläuft, ist man in der Regel sehr sicher. Ein eigenes Auto zu haben ist jedoch bezüglich der Sicherheit sehr empfehlenswert, gerade wenn man nach Einbruch der Dunkelheit in Kapstadt unterwegs ist.

Kapstadt und Südafrika sind 15 Jahre nach der Apartheid noch immer in zwei Teile gespalten – die weissen Südafrikaner leben in den wohlhabenden Gegenden der Stadt, die relativ sicher sind und vom Standard her vergleichbar mit europäischen Städten. Die schwarze Bevölkerung, sowie die sogenannten “Coloureds” leben in einer völlig anderen Welt in Armut und von Kriminalität geprägt - und vom Standard her vergleichbar mit der Dritten Welt. Dennoch befindet sich Südafrika in einer sehr dynamischen politischen Phase, in der es sehr auf die Regierung ankommen wird, ob man es schafft, diese Realität zu verbessern.

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Fazit einer fantastischen Zeit


Der Tafelberg – das Wahrzeichen von Kapstadt
Ich hatte in Kapstadt die abwechslungsreichste Zeit meines Lebens und kann jedem empfehlen, ein Tertial dort zu absolvieren. Was die Medizin angeht, lernt man nicht nur praktisch sehr viel, sondern auch den Umgang mit Patienten.

Was das Leben angeht, nimmt man menschlich und sozial unheimlich viel mit. Ich habe während meines Aufenthaltes gute Freundschaften geschlossen, die ich schon jetzt sehr vermisse und habe das Gefühl, etwas für das Leben gelernt zu haben. Ich hatte eine fantastische Zeit, die ich nie vergessen werde!

Ich habe mich sehr über die Unterstützung durch das Allianz-Reisestipendium gefreut und möchte mich an dieser Stelle nochmals herzlich beim Stethosglobe-Team bedanken!

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Z., A.
Stipendiat/-in der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG
Frankfurt, Mai 2009

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