Motivation und Bewerbung
Vorbereitung
Anreise und Wohnungssuche
Das Krankenhaus
Meine Arbeit am Hospital Lagomaggiore
Leben in Argentinien
Fazit
Motivation und Bewerbung Wasserfälle von Iguazu |
| Am Anfang meines PJ-Tertials in Argentinien stand der Wunsch, bevor nun bald der Ernst des Assistenzarztlebens beginnt, gut Spanisch sprechen zu lernen und ein Land auf einem fremden Kontinent zu erkunden. Auf Argentinien fiel die Wahl, da das Land - im südamerikanischen Vergleich - über ein gutes Gesundheitswesen verfügt und mich die Vielfalt dieses zweitgrößten Landes Südamerikas (flächenmäßig fast achtmal größer als Deutschland - ohne den argentinischen Anteil an der Antarktis - bei weniger als der Hälfte der Einwohnerzahl) faszinierte.
Der Bewerbungsprozess stellte sich als letztendlich sehr unkompliziert heraus. Nachdem ich zunächst erfolglos versucht hatte, über die Organisation COINED einen PJ-Platz in Buenos Aires zu organisieren, schrieb ich recht kurzfristig (Mitte Juni) sämtliche medizinischen Fakultäten, die ich über das Internet ausfindig machen konnte, per Email (Anschreiben + Lebenslauf) an. Wenige Tage später bekam ich Zusagen der Universitäten von Buenos Aires und Mendoza und der privaten Universidad Maimónides in Buenos Aires. Nach einigen Wochen kam dann auch noch ein Brief mit der Zusage der Universität von Corrientes. Für Mendoza entschied ich mich letztlich aufgrund der sehr freundlichen Einladung durch Dr. Pedro Esteves, welcher an der Universidad de Cuyo in Mendoza für studentische Angelegenheiten zuständig ist. Dr. Estevez hat einige Jahre in Tübingen gearbeitet, was den Vorteil hat, dass er sich mit der deutschen Bürokratie bestens auskennt.
Vorbereitung Grey-Gletscher (Chile) |
| Da feststand, dass ich vor Antritt meines PJ meine Sprachkenntnisse noch erheblich verbessern musste und ich außerdem etwas Zeit zum Reisen haben wollte, buchte ich vor meinem Abflug einen Intensivsprachkurs in Buenos Aires sowie eine Tour durch Patagonien (beides über Viventura, s.u.). Zur Vorbereitung auf die Reise und die Arbeit im Krankenhaus kann ich den “Lonely Planet - Argentinien” (beinhaltet das chilenische Patagonien) und “Spanisch für Mediziner” aus dem Thieme Verlag empfehlen.
Um in Argentinien zu studieren oder ein Praktikum abzuleisten, braucht man offiziell ein Studentenvisum. Da ich aber anderen Erfahrungsberichten entnehmen konnte, dass der bürokratische Aufwand für dieses Visum nicht unerheblich ist und es in der Regel kein Problem ist, mit einem Touristenvisum einzureisen (ist für drei Monate gültig und wird problemlos verlängert, wenn man nach einem Ausflug in eines der Nachbarländer wieder einreist), entschied ich mich für diese Variante (Anm.d.Red.: Um in jedem Fall auf der sicheren Seite zu sein, wird dringend empfohlen, sich rechtzeitig über die aktuellen Einreisebestimmungen bei der Botschaft zu erkundigen.)
Anreise und WohnungssucheSwiss fliegt - mit Zwischenlandung in São Paolo – den internationalen Flughafen von Buenos Aires an. Von dort wurde ich von einem Mitarbeiter der Sprachschule abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht, bei der ich während meines Sprachkurses wohnte. Nach einer dreiwöchigen Tour durch Patagonien kehrte ich nach Buenos Aires zurück und fuhr von dort mit dem Nachtbus nach Mendoza. Die Fahrt dauert etwa 12 Stunden und kostet umgerechnet ca. 30 Euro im äußerst bequemen Liegesitz. Der Bus ist in Argentinien neben dem Auto das wichtigste - und auch oft das einzige - überregionale Verkehrsmittel. Man hat eine riesige Auswahl unter verschiedensten Busunternehmen, und ich kann „Chevalier“, „Andesmar“ und „Tac“ weiterempfehlen.
In Mendoza wurde ich von einer Studentin in Empfang genommen, bei der ich einige Zeit wohnen konnte, bis ich eine eigene Unterkunft gefunden hatte. Diese temporäre Unterbringung wurde von Dr. Estevez organisiert und hatte neben dem Dach über dem Kopf den großen Vorteil, dass man gleich Anschluss an argentinische Studenten bekam.
Die Wohnungssuche stellte sich als nicht ganz so leicht heraus, da viele Wohnungen nur langfristig oder stundenweise (!) vermietet werden (für Wohnungsanzeigen siehe Lokalzeitung “Los Andes”). Zwar gibt es ein paar Studentenunterkünfte, in denen jedoch zum damaligen Zeitpunkt nur Betten in Vierbettzimmern zur Verfügung standen. Eine andere PJ-Studentin hatte es später geschafft, ein Einzelzimmer in einem Wohnheim zu bekommen - es geht also, man sollte aber Ohropax dabeihaben.... Ich entschloß mich schließlich, in ein kleines Hostal („Quinta Rufino“, Adresse s.u.) einzuziehen. Dort machte man mir einen verbilligten “Langzeitgastpreis”, so dass ich pro Monat für ein großes Zimmer mit eigenem Bad und Frühstück umgerechnet etwa 300 Euro zahlen musste (1 Euro beträgt z.Z. ca. 3,5 Peso). Für mendozinische Verhältnisse horrend - die Lebenshaltungskosten betragen etwa ein Drittel von denen in Deutschland - aber wenn ich das so mit Freiburg vergleiche....
Das KrankenhausArgentinien hat ein staatlich finanziertes Gesundheitssystem, welches allen sich in Argentinien aufhaltenden Personen freie Versorgung gewährt. Da dies in den Nachbarländern nicht gegeben ist, besteht ein regelrechter “Gesundheitstourismus” durch Bürger der angrenzenden Staaten, die mit der Aussicht auf kostenfreie Behandlung nach Argentinien einreisen. Die Finanzierung aus der öffentlichen Hand hat zur Folge, dass das Gesundheitswesen von der argentinischen Wirtschaftskrise stark gebeutelt ist - die Gebäude bedürfen zum Teil dringend der Renovierung, die Infrastruktur in Form von Telefonen und Computern - von Internet ganz zu schweigen - ist rudimentär, technische Untersuchungen sind nur schwer zu bekommen - selbst auf einen Ultraschall muss man in der Regel mehrere Tage warten - und die Versorgung mit den nötigen Medikamenten ist nicht immer gegeben und sehr von Geschenken der omnipresenten Pharmavertretern abhängig.
Auf der anderen Seite steht der Enthusiasmus der argentinischen Ärzte und Medizinstudenten. Der Ansturm auf das Medizinstudium ist ungebrochen und Schulabgänger müssen sich einem extrem schwierigen Eingangsexamen stellen, wenn sie Medizin studieren möchten. Nur die besten 10% werden genommen. Diese 10% zeichnen sich durch sehr hohe Leistungsbereitschaft aus - das Leben eines argentinischen Medizinstudenten besteht zu einem Grossteil aus Lernen und Arbeit im Krankenhaus und in der Notaufnahme. Dies hat auch seinen Grund - am Ende des Studiums steht das Eingangsexamen für die „Residencia“, die Assistenzarztzeit. Und wieder schaffen es nur ca. 10%, eine bezahlte Weiterbildungsstelle zu bekommen. Der Rest hat oft eine unbezahlte Halbtagsstelle zur Facharztausbildung und verbringt die andere Hälfte des Tages damit in einer Ambulanz oder einer anderen medizinischen Einrichtung, um Geld zu verdienen.
Die Krankenhäuser in Mendoza, die PJ-Studenten aufnehmen, sind die öffentlichen Kliniken Hospital Central, Hospital Lagomaggiore und das Kinderkrankenhaus Notti sowie die Privatklinik Hospital Italiano. Ich war im Hospital Lagomaggiore, welches in einem recht armen Einzugsbereich der Stadt liegt. Als ich das Gebäude zum ersten Mal betrat, wäre ich dann auch am liebsten gleich wieder gegangen - die Enge und Kargheit des Gebäudes und die offensichtliche Armut der Patienten und ihrer Angehörigen waren einfach überwältigend.
Auf den Stationen wurde Wasser auf offener Gasflamme abgekocht, leere Infusionsflaschen wurden als Transportbehälter für Laborproben umfunktioniert - die dann von den Angehörigen in das jeweilige Labor gebracht werden mussten. Die Patienten lagen in engen Dreibettzimmern (immerhin!), waren mit abgewetzten Wolldecken zugedeckt und oft von Fliegen umschwirrt. Gelegentliche ungebetene Gäste waren Kakerlaken und hin und wieder ein streunender Hund.
So negativ sich das jetzt aber anhört - man gewöhnt sich überraschend schnell an alles und schon nach wenigen Tagen kommt einem die Situation fast normal vor. Woran ich mich allerdings bis zum Schluss nicht gewöhnen konnte, war die Situation, tatenlos zusehen zu müssen, wie sich der Zustand von schwerstkranken Patienten von Tag zu Tag verschlechterte, während sie auf einen Termin für ein CT oder die Lieferung ihrer Chemotherapie warteten. Ich denke, dass ich erst nach dieser Erfahrung die “Rundumversorgung”, die unser Gesundheitswesen (noch) bietet, wirklich schätzen kann.
Meine Arbeit am Hospital Lagomaggiore Hospital Lagomaggiore |
| Die erste Hälfte meines Tertials verbrachte ich auf der allgemeinen internistischen Station. Ich war einer „Residente“ (Assistenzärztin) im ersten Jahr zugeteilt. Der Tagesablauf sah folgendermaßen aus: gegen 8.00 Uhr machte man eine Prävisite bei den eigenen Patienten, um diese bei der anschließend stattfindenden Chef-/Oberarztvisite vorzustellen. Diese Visite nahm meist mehrere Stunden in Anspruch. Anschließend wurden diagnostische und therapeutische Maßnahmen bei den stationären Patienten ausgeführt und neue Patienten aufgenommen. Jeden Nachmittag fand außerdem eine Lehrveranstaltung für die „Residentes“ statt.
Leider hatte ich nicht sehr viel Glück mit meiner „Residente“ - sie war zwar recht nett und auch immer bereit, auf meine Fragen zu antworten, sie war aber kaum je bereit, mir von sich aus etwas über ihre Patienten zu erzählen oder mir Aufgaben zu übertragen. Dies in Kombination mit den Gegebenheiten, dass meine Spanischkenntnisse anfangs noch recht wackelig waren und dass die älteren Ärzte mittags in der Regel das Krankenhaus verließen, um ihrer Privatpraxis nachzugehen, sorgte dafür, dass ich mich recht bald ziemlich langweilte.
Ich war kurz davor, Dr. Esteves darum zu bitten, in ein anderes Krankenhaus wechseln zu dürfen, als die Rettung in Form von Silvia Attorri, der Infektiologin, daher kam. Sie nahm sich meiner an und fortan begleitete ich sie zu ihren über das ganze Krankenhaus verstreuten Patienten, machte morgens eine Prävisite bei meinen “eigenen” Patienten und ging zu ihren Sprechstunden. Außerdem hatte ich inzwischen auch herausgefunden, dass es zusätzliche Seminare für die argentinischen „Internados“ - entspricht in etwa dem PJ - gab, an denen ich teilnehmen konnte und dass alle Oberärzte im Klinikgebäude Sprechstunden hatten, zu denen ich jederzeit kommen konnte.
Silvia organisierte mir gegen Ende meines Aufenthaltes noch jeweils zweiwöchige Rotationen in der Intensivstation und der Kardiologie. Auf der Intensivstation konnte ich zwar wenige praktische (d.h. invasive) Verrichtungen vornehmen, musste aber jeden Tag zwei bis drei der Patienten komplett untersuchen, bei der Visite vorstellen und einen kurzen Bericht in die Akte schreiben. Davon habe ich sehr profitiert, leider war aber die Gesamtstimmung auf dieser Station eher angespannt.
Ganz im Gegensatz zur Kardiologie! Dort fand ich ein sehr junges, motiviertes Team vor, geleitet von einem extrem netten Chefarzt. Zwar war in den zwei Wochen, in denen ich dort war, nicht sehr viel los, da die Kardiologie an sich eine kleine Station (ca. 12 Betten) war und viele elektive Prozeduren auf die Zeit nach den Ferien (Januar) verschoben wurden, aber ich hatte trotzdem genug Gelegenheit, verschiedenste Herzgeräusche zu auskultieren, EKGs zu schreiben und bei Herzechos zuzusehen.
Medizinstudenten haben außerdem die Möglichkeit, abends in der „Guardia“, der Notaufnahme, zu arbeiten. Alejandra, die Studentin, bei der ich die ersten zwei Wochen wohnte, nahm mich einmal mit in die „Guardia“ des Hospitals Central, dem größten Krankenhaus in Mendoza. Dort sehen schon Studenten im dritten Studienjahr recht selbständig Patienten und nähen kleinere Wunden. In der Notaufnahme wird man dann auch mit den weniger schönen Seiten Argentiniens konfrontiert, insbesondere den Folgen der Gewalt, die in den armen Vierteln herrscht.
Leben in Argentinien Andenüberquerung |
| Als ich meinen Plan verkündete, ein PJ-Tertial in Argentinien zu verbringen, wurde ich mehr als einmal mit der Frage konfrontiert: “Ist das nicht gefährlich”? Ich kann inzwischen diese Frage mit nein beantworten, aber da ich vorher noch nie in einem südamerikanischen Land gewesen war und ebenfalls Fernsehbilder von aufgebrachten Demonstranten und gestürzten Präsidenten im Hinterkopf hatte, suchte ich Kontakt zu Leuten, die Argentinien kannten (über COINED e.V., STA Forum) und stellte ihnen die gleiche Frage - “Ist es gefährlich?”. Die Antwort war ein einhelliges Nein und tatsächlich, als ich in Buenos Aires ankam, stellte ich fest, dass man sich fast wie in einer europäischen Grosstadt fühlt und selbst abends - in den meisten zentralen Vierteln - gut alleine unterwegs sein kann.
Dies heißt natürlich nicht, dass die Zeichen der Wirtschaftskrise, in der sich Argentinien befindet, nicht allgegenwärtig wären. Seit 1991 war der argentinische Peso 1:1 an den US Dollar gebunden, um der immensen Inflationsrate Herr zu werden. Dies gelang zwar initial, aber abnehmendes Wirtschaftswachstum und die gigantische Staatsverschuldung (Anfang 2002 155 Mrd. USD!!) führten dazu, dass die Dollarbindung Anfang 2002 aufgehoben wurde, was zu großen Verlusten bei Argentiniern führte, die ihre Ersparnisse in USD angelegt hatten. Auch sind Gehälter von Staatsangestellten extrem gering - ein Krankenhausarzt verdient monatlich ca. 300USD, selbst bei den niedrigen Lebenshaltungskosten in Mendoza kaum genug zum Leben - und wurden und werden nicht immer regelmäßig bezahlt.
Dies führt zu weit verbreiteter Armut. In den Innenstädten trifft man ständig auf Bettler und Straßenverkäufer, die alles Mögliche an den Mann bringen wollen und abends wird die Stadt - insbesondere Buenos Aires - von den „cartoneros“ “heimgesucht”. Die „cartoneros“ durchsuchen den Müll der Grosstadt nach Papier und Pappe, die sie dann für einen Minimallohn an Recyclingfirmen am Stadtrand liefern - ein inzwischen schon fast institutionalisiertes Phänomen mit eigens für die „cartoneros“ eingesetzten Sonderzügen.
Eine weitere Begleiterscheinung der Wirtschaftskrise sind die “caseroleros” - von der Devaluation des Pesos betroffene Anleger, die wöchentlich zum gleichen Zeitpunkt vor den Banken der Hauptstadt erscheinen - die vorher wohlweislich schließen und ihre Gitter herunterlassen - und lautstark auf sich aufmerksam machen. Der Name „caserolero“ entspringt den anfänglichen Demonstrationen, während derer die Demonstranten töpfeschlagend ihren Unmut zum Ausdruck brachten. Dies wurde inzwischen durch das Bearbeiten der Sicherheitsgitter vor den Banken mit Hämmern und Graffiti ersetzt.
In den Provinzen ist das Leben ruhiger und gelassener, aber auch hier macht sich Armut durch Bettelei, Kleinkriminalität und Gewalt bemerkbar. Solange man aber einige periphere Viertel (in Mendoza z.B. das „Barrio San Martin“) meidet, abends möglichst mit dem Auto/Taxi fährt und auch sonst den gesunden Menschenverstand walten lässt, hat man meiner Ansicht nach nichts zu befürchten.
Trotz oder vielleicht gerade wegen der Wirtschaftskrise sind die Argentinier extrem freundlich, hilfsbereit und entgegenkommend. Das Interesse an der europäischen Kultur ist sehr groß, und oft wird stolz berichtet, aus welchem Land die eigenen Vorfahren kommen. Besuchern wird bemerkenswerte Gastfreundschaft entgegengebracht und man sollte sich auf keinen Fall die vielen Einladungen zum „Asado“ - dem argentinischen BBQ - entgehen lassen - an diesem Punkt sei bemerkt: Vegetarier haben es in Argentinien schwer....
Reisen innerhalb Argentiniens ist sehr unproblematisch. Die Erkenntnis, dass der Tourismus eine fast unerschöpfliche Geldquelle darstellt, hat zu einer starken Verbesserung der Infrastruktur und damit natürlich leider auch verstärktem Andrang auf die Highlights des Landes geführt.
Ist man als Frau alleine unterwegs, insbesondere wenn man dazu noch blond und blauäugig ist, wird man mit einer weiteren Facette der argentinischen Kultur konfrontiert - dem noch sehr lebendigen Machismo. Die wenigsten Argentinier werden allerdings wirklich aufdringlich, so dass man den vielen Pfiffen, „Piropos“ (mehr oder weniger einfallsreiche und elaborierte Komplimente) und sonstigen Zuneigungsbeweisen am besten begegnet, indem man sie ignoriert - so genervt man auch sein mag....
Argentinien verfügt über ein gut ausgebautes Überlandbussystem (siehe oben) und an den meisten Orten findet man eine große Auswahl an preiswerten Hostals. Zu meinen persönlichen Favoriten zählen die Wasserfälle von Iguazu im Dreieck Argentinien-Brasilien-Paraguay, der Moreno- und Grey-Glescher im argentinischen bzw. chilenischen Patagonien, Whalewatching an der Peninsula Valdez und die Fahrt nach Chile über die Redentor-Grenzstation - liegt auf 4.000m. Die Fahrt führt durch die majestätischen Anden vorbei am „Pico Aconcagua“ - mit fast 7.000m der höchste Berg außerhalb Asiens.- SPRACHSCHULE BUENOS AIRES
Downtown Language Studio, Florida 378 3°, Buenos Aires - SPRACHSCHULE MENDOZA
Instituto Intercultural, Rondeau 277, Mendoza - HOSTAL QUINTA RUFINO
Rufino Ortega 142 Ciudad, Tel. +54 261 420 4696
FazitAls Fazit kann ich sagen, dass man sich bei einem Innere-Tertial in Mendoza - und dies trifft wahrscheinlich für die meisten anderen Orte in Argentinien zu - bewusst sein sollte, dass man oft nicht so viel “hands-on” Erfahrung bekommt, wie man es sich vielleicht wünscht. Diese Situation scheint in der Chirurgie etwas besser zu sein, zumindest habe ich positive Berichte von PJ’lern gehört, die ihr Chirurgie-Tertial im Hospital Central und im Kinderkrankenhaus Notti gemacht haben.
Auf jeden Fall sollte man sich gleich am Anfang nach zusätzlichen Seminaren und Sprechstunden erkundigen - man ist eigentlich immer willkommen, aber man muss meist selber die Initiative ergreifen. Auch sollte man zumindest einigermaßen der spanischen Sprache mächtig sein - Englischkenntnisse sind selbst bei Ärzten oft nur rudimentär vorhanden. Allerdings wird anfänglichen Sprachversuchen mit einem großen Ausmaß an Geduld begegnet - sowohl von Patienten als auch von anderen Studenten und Ärzten.
W., J. Stipendiat/-in der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG
Freiburg, Mai 2004
Weitere Infos zu den Reisestipendien der Allianz |
|
| |
 |
Special: Süd- und Mittelamerika |
 |
Famulatur in Psychiatrie, Scarborough, Tobago |
 |
Famulatur in Chirurgie, Guatemala City, Guatemala |
 |
Famulatur in Innere Medizin, Lima, Peru |
 |
PJ in Chirurgie, Mexiko City, Mexiko |
 |
PJ in Innere Medizin, Mendoza, Argentinien |
 |
PJ in Chirurgie, La Paz, Bolivien |
|
|
|
 |
|
| |
 |
|
 |
|
 |
|
 |
|
 |
|
 |
| weiterführende Links |
 |
|
| |
|
|