Motivation und Zulassung
Medizinische Universität Innsbruck
Das Studium
Tagesablauf in der Vorklinik sowie Sezierkurs
Finanzielles & Organisatorisches
Freizeit und Umgebung
Bisheriges Fazit
Kontaktadressen und weitere Informationen
Motivation und ZulassungMir war schon vor dem Abitur klar, dass ich unbedingt Medizin studieren wollte. Nach dem wohl vielen bekannten Ablehnungsbescheid der ZVS ging ich dann allerdings erst einmal ins Ausland, nämlich nach Spanien, wo ich mein spanisches Abitur („Selectividad“) bestand und aufgrund dessen dort auch einen Medizinstudienplatz erhielt. Diesen nahm ich im Endeffekt aber nicht an, denn ich hatte mich auf Verdacht auch in Österreich beworben und wurde 2005 angenommen. Da die Medizinische Universität Innsbruck recht klein und modern ist, einen international guten Ruf genießt, und nicht so weit von München entfernt liegt wie Spanien, trat ich im Herbst 2005 das Studium der Humanmedizin an.
Bis Mitte 2005 konnten deutsche Abiturienten nur dann anfangen, in Österreich Medizin zu studieren, wenn sie in Deutschland für eben dies zugelassen waren. Doch mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 07.07.2005 wurde diese Regelung über den Zugang zu österreichischen Universitäten als europarechtswidrig qualifiziert. Darum konnten sich 2005 auf einmal alle Maturanten und eben nun auch ausländische, wie also beispielsweise deutsche „ZVS - Flüchtlinge“, „anmelden“. Es gab eine Frist, und wer es schaffte, sich rechtzeitig zu bewerben - und zwar mit vollständigen Unterlagen - wurde zugelassen. Dies war jedoch eine einmalige Regelung.
Inzwischen (2006) gibt es eine kapazitätsorientierte Studienplatzvergabe über den so genannten „EMS“ (Eignungstest Medizin Schweiz) für alle - auch ausländische - Bewerber, der in Deutschland entwickelt, in der Schweiz weiterentwickelt und dort seit 1998 mit Erfolg angewendet wird.
Der EMS-Test prüft mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen folgende Fähigkeiten der Kandidaten: Differenzierte visuelle Wahrnehmung, Verständnis für medizinisch- naturwissenschaftliche Problemstellungen, räumliches Vorstellungsvermögen, quantitatives Problemlösen für medizinisch- naturwissenschaftliche Problemstellungen, Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit, Verständnis und Interpretation medizinisch- wissenschaftlicher Texte, Behalten von figuralem bzw. verbalem Material und Interpretationen von Diagrammen und Tabellen.
75 Prozent der Plätze können mittels des EMS an Österreicher, 20 Prozent an EU-Mitglieder sowie 5 Prozent an nicht EU-Mitglieder verteilt werden. Wer daran interessiert ist, sein Medizinstudium in Österreich aufzunehmen, sollte sich also anmelden; hierzu sind eine Internet-Voranmeldung (Januar), eine persönliche Anmeldung (April) sowie die (EMS) Testdurchführung (Juni) nötig.
Medizinische Universität Innsbruck Medizinische Universität Innsbruck - Chirurgie |
| Die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) ist seit einigen Jahren von der Leopold-Franzens Universität (LFU) Innsbruck abgetrennt und hat drei Kernaufgaben: Ausbildung der Studierenden, Forschung und Patientenversorgung. Zentraler Ansatz soll die forschungsgeleitete Lehre sein. Neben dem Studium der Human- und Zahnmedizin (12 Semester) wird außerdem ein daran anschließendes Doktoratsstudium med. Wissenschaften angeboten. Dieses dauert zwei Jahre und ist Voraussetzung für eine etwaige universitäre Laufbahn in Österreich.
Es gibt eine Medizinisch- Biologische Fachbibliothek, ein modern ausgestattetes Lernzentrum (dort kann man sich, beispielsweise für Lerngruppen, auch Seminarräume gegen Vorlage des Studentenausweises „leihen“), eine Fachschaft und ein Büro für Studienangelegenheiten mit sehr netten Mitarbeitern.
Der Studentenausweis ist eine Karte mit Magnetstreifen, mit der an den Unikonsolen - stehen im Büro und bei den Hörsälen - beispielsweise Zeugnisse ausgedruckt und die Studiengebühr überwiesen werden können.
Das StudiumDas Studium der Humanmedizin in Österreich dauert 12 Semester. Der Studienplan für Innsbruck sieht die UKM sowie drei Abschnitte vor. Der erste Monat des Studiums steht extra, und muss mit der sog. UKM Prüfung bestanden werden. UKM steht für "Umgang Mit dem Kranken" und ist der Modulname des ersten Monats und seiner Abschlussprüfung. Er rührt daher, dass den Studenten mittels so genannter "Symptom-Diagnose- Therapie" - Vorlesungen (beispielsweise Herzinfarkt: Symptome, Hintergründe, Untersuchung, Behandlung, Medikamente) und einer Erste Hilfe Ausbildung ein Einblick in die Medizin, "wie sie einen später denn auch erwartet", gewährt wird.
Die Vorklinik (1. + 2. Semester), ist der Abschnitt, der mit der so genannten SIP 1 (Summativ Integrative Prüfung 1) abschließt. Dann die Zwischenklinik (3. mit 7. Semester), in welcher nach dem 4. Semester sich die SIP 2 anschließt, sowie nach dem 7. die SIP 3 zu absolvieren sind. In der Klinik (8. bis 12. Semester) schließlich gibt es nach eineinhalb Jahren die SIP 4 und nach dem letzten Jahr, welches als sog. „Klinisch- praktisches Jahr“ bezeichnet wird, eine abschließende ärztliche Prüfung. Diese fand jedoch bisher noch nie statt, da der Studienplan noch neu, und das höchste Semester derzeit das 8te ist.
Im ersten Jahr gibt es diverse Praktika. Physik (dreimal je eine Vorlesung sowie ein anschließender Praktikumstag à 4h mit je zwei mündlichen Prüfungen), Biologie (drei Praktikumstage à 4h mit vorangegangenem schriftlichen sowie abschließendem mündlichen Test), Biochemie ( drei Praktikumstage à 6h mit jeweils einem Eingangstest sowie zu erfüllenden Versuchen/Rechnungen), Medizinische Wissenschaften, Erste Hilfe (eine Woche Vorlesungsreihe, schriftlicher, praktischer und mündlicher Test), ein Tag mit Schwestern auf Station, ein Tag mit einem Facharzt auf Station sowie ein Referat über ein soziales medizinisches vorgegebenes Thema. Ein Krankenpflegepraktikum wird im Gegensatz zu Deutschland nicht verlangt.
Die Fächer der SIP 1 sind Anatomie, Histologie, Physiologie, Medizinische Physik, Chemie, Biologie, Biochemie, Allgemeinmedizin, Propädeutikum Medizinische Wissenschaften und Medizinische Statistik. Das Niveau entspricht bis auf Physiologie in etwa dem des Physikums, die GK1 Reihe wird zur Vorbereitung genutzt, und viele Fragen können sich dann in der Prüfung wieder finden.
In jedem Fach müssen, um zu bestehen, mind. 40 Prozent, insgesamt allerdings 60 Prozent der 160 MC Fragen richtig beantwortet werden.
Dieses Jahr (2006) sind etwas über 600 Studenten zur SIP 1 angetreten, 90 hatten sie bereits im September oder Januar (Wiederholungstermine) davor bestanden. Es haben 267 Studenten bestanden, aber da es für den Sezierkurs im 3ten Semester nur 275 Plätze gibt, findet ein Ranking statt. Dieses speist sich aus der UKM Note, den Praktikumsnoten, sowie der SIP 1 Note - sofern bestanden.
Das Studienjahr beginnt Anfang Oktober. Der Februar („Feber“) ist die einmonatige vorlesungsfreie (Lern-)Zeit zwischen den zwei Semestern. Anfang März findet dann die FIP (Föderativ Integrative Prüfung) statt, die zwar nicht zählt, aber mitgeschrieben werden muss, will man nicht aus dem Studium fliegen. Sie ist über den gesamten Stoff seit der letzten vorangegangenen SIP bzw. der UKM und dient der Selbstüberprüfung sowie dem Lernanreiz.
Das Sommersemester geht dann von März bis Ende Juni. Juli, August und September sind Sommersemesterferien, die je nachdem zum Entspannen, zum Lernen auf die SIP Wiederholung im September (auch im November sowie im Januar möglich), zum Famulieren (ab bestandener SIP 2) oder zum Schreiben der Diplomarbeit (ab 6. Semester) dienen können.
Diplomarbeit deshalb, weil Medizin in Österreich zwar mit dem Dr. med. univ. abschließt, jedoch verwirrender Weise ein Diplomstudiengang ist. Daher auch das aufbauende Doktoratsstudium (zum Dr. med. scient.).
Ein Erasmusstudium ist möglich. Partneruniversitäten sind unter anderem Zürich, Charité Berlin, Barcelona, Valladolid, Madrid. Allerdings weiß ich nicht, inwieweit es als ausländischer Student möglich ist, daran teilzunehmen.
Nach erfolgreich abgeschlossenem Studium schließt man entweder o.g. Doktoratsstudium an oder man beginnt seine Facharztausbildung (drei bis sechs Jahre). Dies kann auch im Ausland, beispielsweise in Deutschland, erfolgen. Der Dr. A. med. (A für Österreich) ist in Deutschland anerkannt und recht gern gesehen. Insbesondere Innsbruck genießt wohl einen guten Ruf in deutschen Kliniken sowie in der Forschung.
Tagesablauf in der Vorklinik sowie SezierkursIm ersten Semester - ein Wintersemester - besucht man von 8.00 bis 12.00 Uhr vier Vorlesungen à 45 Minuten und hat zwei- bis dreimal wöchentlich nachmittags Praktika. Meistens wird noch nicht so viel gelernt und an mindestens drei Tagen nutzt man seine Saisonkarte und geht in die Berge.
Doch schon im Februar wird’s stressiger: die Lernerei für die FIP1 steht an, und kaum hat man sie hinter sich, beginnt das Sommersemester. Nun sollte man mitlernen und hat zudem sehr viele lern- und zeitintensive Praktika.
Also werden weiterhin von 8.00 bis 12.00 Uhr Vorlesungen besucht und nach einer Mittagspause geht es entweder in die Bibliothek, um die Vorlesungen nachzulernen beziehungsweise für die Praktikumsprüfungen zu lernen, oder in eines der Praktika. Spätestens ab den Osterferien (zwei Wochen) heißt es dann, den ganzen Tag auf die SIP zu lernen, und einige Wochen vor der Prüfung Ende Juni gibt es dann auch keine Vorlesungen mehr.
Das dritte Semester gilt als eines der stressigsten, da man weiterhin vormittags Vorlesungen hat, von 12.00 bis 13.00 Uhr frei, und im Anschluss bis abends im Sezierkurs ist. Einmal die Woche, meist freitags, gibt es ein Colloquium, d.h. eine mündliche Prüfung an der Leiche. Zusätzlich hat man eine Woche lang noch ein Histologiepraktikum.
Im Vierten Semester gilt es neben den Vorlesungen diverse Physiologie- sowie Biochemiepraktika zu absolvieren und schließlich auf die SIP 2 Ende Juni zu lernen.
Finanzielles & OrganisatorischesPro Semester müssen in Innsbruck ca. 380 Euro Studiengebühren entrichtet werden. Mitglieder von Ländern, die nicht der EU angehören, zahlen das Doppelte. Man kann sich als Deutscher Bafög aus Deutschland beantragen, die Österreicher selbst können sog. Familienbeihilfe beziehen. In Hinsicht auf die 500 Euro Studiengebühr in Zukunft in Deutschland ist dies also noch günstig.
Auch für Bücher wird man Geld ausgeben müssen. Fürs erste Jahr sind zu empfehlen: die Taschenatlanten Anatomie 1- 3 (Thieme), ein Anatomie Atlas (am besten die „Prometheus Reihe“ von Thieme, den „Sobotta“ mag die Anatomieprofessorin nicht), der „Pschyrembel“, der „Horn“ („Biochemie des Menschen“, Thieme) und der Physiotaschenatlas („kleiner Silbernagel“, Thieme). Außerdem evtl. der „Hirsch- Kauffmann“ (Medizinische Biologie, Thieme) und die GK1 Bücher für Anatomie, Biochemie, Biologie und Chemie sowie den GK2 Humangenetik.
Im zweiten Semester kommen dann ein Kurzlehrbuch für Physiologie, eventuell der große „Silbernagel“ (Physio, Thieme) und der GK Physiologie hinzu.
Arbeiten kann man während des Medizinstudiums kaum. Zur Finanzierung ist man also auf seine Eltern, Bafög und Arbeiten in den Semesterferien angewiesen. Der Wohnungsmarkt in Innsbruck ist recht überlaufen. Gerade zu Beginn des Wintersemesters kann es sich als schwierig gestalten, ein Zimmer zu finden. Wer jedoch einige Monate früher beginnt zu suchen oder im Winter einen Aushang macht, dürfte keine Probleme haben. Die meisten Zimmer werden über Aushänge vermittelt, die man beispielsweise im Frauen-Kopf-Klinik-Eingang, im Eingang zu den Erstsemester-Hörsälen in der Fritz-Pegel-Straße sowie in den Bibliotheken findet.
Die Mietkosten für ein Zimmer liegen etwa zwischen 250 und 350 Euro monatlich. Da gerade für Mediziner - vor allem in den Monaten vor den Prüfungen - die Bibliotheken zum zweiten Zuhause werden, hier eine kleine Übersicht.
Die „Medizinische“: direkt über den Hörsälen des ersten Semesters gelegene, verwinkelte „Bibliothek“. Leider wenig Plätze und keine medizinischen Bücher, dafür zwei Kopierer und alle verfügbaren med. Fachzeitschriften. Geöffnet von 9.00 bis 20.00 Uhr.
Die „SoWi“ (Bibliothek der Sozialwissenschaften): groß, sehr hell, Holzboden, daher leider etwas lauter, vor allem durch Mädels mit Absätzen und Stühle rücken, also Ohropax erforderlich, viele Grünpflanzen, Cafeteria/Mensa, von 9.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Etwas weiter von der Klinik entfernt, aber sehr angenehme Atmosphäre.
Die „Theologie“: sehr leise, da Teppichboden, begehrt, wenig Plätze, vor allem kurz vor Prüfungen zu empfehlen. Man muss allerdings sofort nach dem Öffnen da sein, sonst kriegt man keinen Platz mehr. Von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Danach kann man noch in die „Sowi“, welche gleich nebenan ist.
Die „Hauptbib“: „Harry Potter- Feeling“ durch den sehr hohen Saal, alle Bücher für Mediziner, relativ nah an der Klinik, von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Da Überweisungen aus Deutschland unter Umständen recht lange dauern können, empfiehlt es sich, ein österreichisches Konto zu eröffnen. Man kann wie in Deutschland zwischen verschiedenen Banken, wie z.B. Hypo Tirol oder der Sparkasse wählen. Bei ersterer gibt es ein Willkommensgeschenk, bei der zweiten Ermäßigungen bei diversen Eintrittsgeldern.
Eine Auslandskrankenversicherung kann man zwar zusätzlich zur Haftpflicht abschließen, aber eine gesetzliche Deutsche Krankenversicherung zahlt eigentlich auch ganz normal. Bei einem Krankenhausaufenthalt muss man allerdings die Rechnung erst einmal bezahlen, um sich im Anschluss das Geld von seiner gesetzlichen Krankenversicherung wiederzuholen.
Freizeit und Umgebung Innsbruck aus der Luft |
| Innsbruck hat nicht umsonst fast so viele Studenten wie Regensburg oder Heidelberg. Die umliegenden Berge und das daher vor allem im Winter junge und sportliche Publikum sprechen für sich. Auch das kulturelle Angebot – von Museen über Theater und Kino – ist breit gefächert und bietet neben den zahllosen gemütlichen Cafés, Bars und „Discos“ viel Abwechslung.
Von Oktober bis Mai kann man Skifahren und Snowboarden, und wer seinen Hauptwohnsitz in Innsbruck angemeldet hat (geht ohne Probleme, da man in jedem Land einen haben darf, also sowohl in AUT einen als auch bei den Eltern in GER), kauft sich meist die Saisonkarte. Für 275 Euro kann man die ganze Saison unbegrenzt die Lifte folgender Berge/Skigebiete nutzen: die Nordkette (v.a. für Snowboarder, 10 min vom Zentrum), den „Patscherkofel“ (flacher, 20min vom Zentrum), „Axamer Lizum“ (1h Busfahrt), „Schlick“, „Stubaier Gletscher“ (v. a., wenn es sonst keinen Schnee hat, 70min Busfahrt), „Elferlifte“, u. a.
Auch im Sommer laden die Berge zum Wandern und Klettern ein, z.B. die „Thaurer Alm“ (ca.2h Aufstieg), auf der man auch sehr gute Spinatknödel oder „Graukasknödel“ bekommt. Im „Tivoli“, Sportzentrum im Südosten der Stadt, gibt es eine große Kletterhalle mit Bowlerraum und Routen für alle Ansprüche. Gurte und Schuhe kann man sich leihen und für sechs Stunden incl. Ausleihe zahlt man etwa 6 Euro.
Außerdem gibt es etliche Sportplätze, die zum Beachen, Basketball und Fußball einladen, sowie einen Reitverein, Tanzschulen und andere Sportangebote.
Der Bus ist in Innsbruck relativ teuer. Für eine Fahrt zahlt man 1,20 Euro und mit Ermäßigung, kostet 10Euro im Semester, 1 Euro. Eine Studentenkarte gibt es nur beim Nachweis von empfangener Familienbeihilfe, und da diese nur Österreicher beziehen können, nicht für Ausländer. Allerdings ist, wenn nicht gerade meterhoch Schnee liegt, mit dem Fahrrad alles sehr gut und schnell erreichbar.
Bisheriges FazitMeiner Meinung nach ist Innsbruck ein wunderschöner Studienort, und gerade wenn man Bergsportler ist, kann man sich keine bessere Umgebung wünschen. München ist in eineinhalb Stunden mit dem Auto zu erreichen, und ich fühle mich als Münchnerin ziemlich „Zuhause“ in Innsbruck. Allerdings gibt es unbestritten eine gewisse „Ablehnungshaltung“ in Österreich, die einen manchmal etwas ärgern kann, aber nicht ganz unverständlich ist, wenn man bedenkt, dass nun 20 Prozent der Studienplätze von Deutschen in Anspruch genommen werden können und dafür einige Österreicher leer ausgehen.
Die Universität ist kein Massenbetrieb, wie manch deutsche es sein mag, auch wenn man ganz klar sagen muss, dass der fehlende NC zu einem extremen „Rausprüfen“ im ersten Jahr führt. Da hilft nur lernen, lernen, lernen - denn von ca. sechshundert bis siebenhundert Studienanfängern werden gerade mal 275 ins zweite Jahr kommen. Wenn man dann durchkommt, sprich die UKM und vor allem die SIP 1 erfolgreich besteht, steht dem Studium wirklich nichts mehr im Wege, und man weiß, dass man es schaffen kann....
In diesem Sinne wünsche ich allen, die es wirklich wollen, den Mut und das Durchhaltevermögen, ihren Wunsch in die Realität umzusetzen, und gratuliere allen ganz herzlich, die die SIP 1 bisher bestanden haben.
Kontaktadressen und weitere InformationenMedizinischen Universität Innsbruck
Sekretariat
Abteilung für Lehre und Studienangelegenheiten
Schöpfstraße 45
A-6020 Innsbruck
Tel.: 0043/512/9003 - (Durchwahl siehe unten!)
Fax: 0043/512/9003-73041
Montag bis Freitag 08.30 Uhr bis 11.00 Uhr
Mittwoch 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr
(Homepage siehe weiter oben bei "Weiterführende Links")
Zulassung für Studienwerber/innen aus EWR Staaten, Mitbeleger/innen, Akademische Feiern
Andrea Potocnik
Tel.: +43/(0)512/9003-70046
Fax: +43/(0)512/9003-73041
(E-Mail an Andrea Potocnik und an die Zulassungsstelle allgemein siehe weiter oben bei "Weiterführende Links")
H., M.
Innsbruck, Juli 2006 |