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Marienhaus GmbH - Famulanten-Camp 2009
(„Experiment geglückt!“)

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„Herzlich willkommen beim Famulanten-Camp 2009 der Marienhaus GmbH. Bitte haben Sie Verständnis, falls nicht alles perfekt läuft. Wir organisieren zum ersten Mal etwas in dieser Form, und sehen dies daher als eine Art kleines Experiment an, das sich im Laufe der Tage entwickeln und formen wird.“

Unsere Erwartungen
Unser medizinisches Programm
Ein aufregendes Rahmenprogramm
Fazit

Unsere Erwartungen


Nähübungen an Schweinehaut-Stücken
Mit diesen einleitenden Worten begrüßte uns Frau Christa Garvert, Sprecherin der Marienhaus GmbH, einer christlichen Trägerorganisation, der 27 Krankenhäuser sowie andere soziale Einrichtungen in vier verschiedenen Bundesländern angehören. Auch wenn nichts perfekt sein muss im Leben, unsere Erwartungen an das Camp, das man bereits Monate im Vorfeld nur für uns organisiert hatte, wurden weit übertroffen.

Inmitten der spannenden Umgebung des Nürburgrings erwarteten uns, wir waren 32 Famuli und neugierige PJ-Studenten aus den teilnehmenden Krankenhäusern, von Montag bis Mittwoch, genauer gesagt vom 14.-16.09.2009, drei lehrreiche Tage.

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Unser medizinisches Programm


Übungseinheit Bohren, Dübeln und Schrauben am Knochenmodell
Die Basis des Camps bildeten sehr gut organisierte und fachlich geleitete medizinische Kurse, in denen meist Oberärzte als auch Chefärzte versuchten, uns Studenten praktisches Wissen in den Disziplinen Reanimation, Sonographie, Unfallchirurgie (Schrauben, Gipsen, Nähen), endoskopisches Operieren sowie Verbandskunde näherzubringen.

Da Bereiche wie diese stark von der praktischen Übung leben, durfte man sich freuen, bereits nach dem Camp während seiner anschließenden Famulatur gerade aus diesen Kursen Nutzen zu ziehen. In den „Briefing-Rooms“, in denen die Formel-1 Fahrer normalerweise Ihre Minuten vor dem Start verbringen, fanden Vorträge über die Themen EKG-Auswertung, Lungenfunktion und Notfallmedizin statt, wobei am Ende in kleinen Arbeitsgruppen oft praktische Aspekte des Klinikalltags, wie z.B. EKG-Auswertungen nochmals vertieft wurden.

Unseren Aufenthalt rundete am Mittwoch, dem letzten der drei Tage, ein Vortrag ab, in dem sich alles um Zeitplanung und Tipps für ein effektives Arbeiten auf Station drehte – eine von fast allen Studenten sehr begrüßte Vorlesung, die an der Universität und im Krankenhaus nicht gelehrt wird.

Am Ende wurde uns noch das Konzept der Marienhaus GmbH vorgestellt, aus dem Prinzip der christlichen Nächstenliebe heraus medizinische Versorgung auch in strukturschwachen Gegenden zu gewährleisten.

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Ein aufregendes Rahmenprogramm


Wettbewerb - Reifenwechsel an einem Formel 1 Boliden
Ergänzend zum fachlichen Spektrum wurde unser Aufenthalt von einem aufregenden und nur für uns organisierten Rahmenprogramm abgerundet. Der Besuch einer Backstage-Führung durch den Nürburgring, ein spannendes Reifenwechsel-Duell an einem echten Formel-1 Rennwagen und der neu aufgebaute Erlebnispark ließen an keinem Punkt Langeweile aufkommen, und selbst wer sich gar nicht für Rennsport begeistern konnte, der durfte sich am Mittwoch im neu aufgebauten Kletterpark in neun Metern Höhe seilgesichert austoben.

Besonders zum Erlebnis und zur guten Laune der Studenten trug die sehr leckere kulinarische Versorgung bei, die von einem Cateringservice und dem ansässigen Restaurant organisiert wurde und bei weitem unsere Erwartungen als „einfache Studenten“ übertraf. Ebenfalls war es etwas wirklich sehr Besonderes, sich mit Chef- und Oberärzten aus verschiedenen Krankenhäusern auf „gleicher Ebene“ gemütlich beim Abendessen zu unterhalten – und diese neben der oft förmlichen Visite und Morgenbesprechung auch mal menschlich im Gespräch kennenzulernen.

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Fazit


Das ganze Team vom Marienhaus Famulanten-Camp 2009
Für uns Studenten waren die drei Tage am Nürburgring etwas ganz Besonderes! Es war ein tolles Gefühl für uns, zu spüren, wie sich Menschen bemühen, uns als noch unerfahrenem Nachwuchs etwas beizubringen. Diese Wertschätzung hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck, gerade weil soviel Engagement für Famuli und PJ-Studenten ganz und gar nicht alltäglich ist!

Wir fuhren rundum zufrieden nach Hause und Frau Garvert sowie die anderen Organisatoren können mit gutem Gewissen sagen: Experiment geglückt – Start frei für ein Famulanten-Camp 2010!

D., N.
Pirmasens, September 2009

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