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HELIOS - Perspektiven als Trainee
(Karriereweg – auch für Ärztinnen und Ärzte)

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'Welcher Krankenhausanbieter ist der beste in Deutschland?' Diese Frage stellte ich als ein ehemaliger Mitarbeiter von Deutschlands größter Krankenkasse einem Kollegen der Krankenhausabteilung. Seine Antwort: eine Einladung zu einem Vortrag von Dr. Mansky, dem Leiter der medizinischen Entwicklung der HELIOS Kliniken GmbH.

Warum zu HELIOS - oder eine Frage der Qualität
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Management Trainee – eine Perspektive auch für Ärzte
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Warum zu HELIOS - oder eine Frage der Qualität

Eigentlich rechnete ich damit, dass Dr. Mansky vor einem Dutzend Krankenkassenmitarbeitern seine Firma glänzend präsentieren würde. Umso mehr hat es mich überrascht, dass wir live bei einer Telefonkonferenz der Medizincontroller dabei waren. In dieser wurde über die medizinischen Ziele von HELIOS und Probleme bei deren Umsetzung gesprochen.

Es ist eine Binsenweisheit, dass man Fehler nur abstellen kann, wenn man sie benennt. Aber mal ehrlich: In welcher Firma diskutieren die Kollegen denn wirklich offen und in großer Runde über eigenen Verbesserungsbedarf? Die Art und Weise der HELIOS Mitarbeiter hat mich jedenfalls so fasziniert, dass ich mich am gleichen Tag als „Stellvertretender Verwaltungsleiter“ bewarb. Zugegeben - ohne genau zu wissen, was ein Verwaltungsleiter macht.

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Karriereweg


HELIOS-Kreiskrankenhaus Gotha/Ohrdruf
Genau danach hat mich Herr Michels, der Hauptgeschäftsführer von HELIOS, dann auch zwei Wochen später im Vorstellungsgespräch gefragt. Natürlich hatte ich mich darüber informiert. Dabei sah ich, dass das Spektrum eines Verwaltungsleiters extrem breit gefächert ist: Bauanträge stellen, Beatmungsgeräte kaufen, Stellenpläne erstellen, Chefarztrunden leiten, Personalgespräche führen usw. Viele dieser Aufgaben hatte ich noch nie gemacht. Allerdings war dies nur ein Grund mehr, den Job zu wollen.

Deshalb habe ich das Angebot von Herrn Michels angenommen, als Trainee einzusteigen. Da ich zuvor bei der Krankenkasse auch schon ein Traineeprogramm absolviert hatte, haben mich nicht wenige für verrückt erklärt, nochmals einen Schritt „zurück“ zu gehen und sogar einen unbefristeten Vertrag zu kündigen. Egal, mir war es wichtiger, dass Herr Michels mir sein Wort gab, dass es bei HELIOS schnell gehen kann, wenn man sich bewährt.

Meine Bewährungschance bekam ich dann ab Oktober 2003 in der HELIOS Klinik Titisee/Neustadt. Bezeichnend war für mich meine erste Teilnahme an einer Chefarztrunde bzw. der Tag davor. Da wollte ich nämlich meinen geplanten Vortrag mit Frau Gräppi, der damaligen Verwaltungsleiterin, abstimmen. Das Gespräch bestand in einem breiten Grinsen von Frau Gräppi und der Erklärung, dass ich gerne jede „dumme“ Frage stellen könnte, aber sie meinen Vortrag nicht kontrollieren werde. Die Chefärzte würden mir schon ihre Meinung sagen....

Die folgenden Wochen waren für mich ein Crash-Kurs in eigenständigem, ergebnisorientiertem Arbeiten. Dabei konnte ich nicht nur die HELIOS Klinik in Titisee/Neustadt kennen lernen, sondern in überregionalen Projekten auch einige der anderen Kliniken des Konzerns.

Nach einem Jahr Traineezeit wurde ich Assistent des Regionalgeschäftsführers der Region Süd. Im Anschluss ging es drei Monate als Stellvertreter nach Gotha. Dann verkaufte der Gründer von HELIOS, Dr. Helmig, seine Anteile an Fresenius. Somit wurden die WKA Kliniken und die HELIOS Kliniken unter dem Dach von Fresenius vereint. Die WKA Kliniken wurden in das Management von HELIOS eingebunden. Im Zuge dieser Umstrukturierung wurde ich im Dezember 2005 Verwaltungsleiter in Herbolzheim. Es folgten gemischte Erfahrungen. Einerseits gab es tolle Mitarbeiter, die sich für das Haus zerrissen. Die Rezeptionistin, die persönlich jedem Neugeborenen eine Wollmütze strickte, ist hierfür mein Paradebeispiel. Anderseits war beispielsweise der Zustand des Gebäudes katastrophal. Angesichts platzender Abwasserleitungen, offen verlegter Kabel, 200 fehlender Brandmelder und vieler anderer Mängel war jedem klar, dass das Krankenhaus neu gebaut werden muss.

Als die Geschäftsführung von HELIOS beschloss, trotz ausbleibender Fördermittel vom Land neu zu bauen, habe ich mit den engsten Mitarbeitern schon die Stationspläne entworfen. Voraussetzung war allerdings, dass sich die Stadt gemäß ihren Anteilen an der Betreibergesellschaft des Krankenhauses beteiligen würde. Dies tat sie jedoch leider nicht. In der Folge wurden die Anteile von HELIOS auf die Stadt zurück übertragen und die Klinik geschlossen.

Meine Lehre daraus ist, dass man gerade in einem politisch bestimmten Wettbewerb wie dem Krankenhausmarkt wirtschaftlich so stark sein muss, dass man unabhängig investieren kann. Nur so ist es möglich, sichere Arbeitsplätze und moderne Behandlungsmöglichkeiten zu bieten. Und die sind die zwingenden Voraussetzungen für erfolgreich behandelte Patienten.

Wie es funktionieren kann, wenn ein Krankenhaus frühzeitig privatisiert wird und hohe Summen investiert werden, zeigt das HELIOS Kreiskrankenhaus Gotha/Ohrdruf. Baulich eines der schönsten Krankenhäuser Deutschlands, vielleicht sogar weltweit, arbeitet dort ein motiviertes und eingespieltes Team, das seit Jahren hervorragende Qualitätszahlen liefert. Seit Dezember 2006 kann ich dort als Verwaltungsleiter den guten Kurs meiner Vorgänger fortsetzen.

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Management Trainee – eine Perspektive auch für Ärzte

Vielen Ärzten ist es bisher gar nicht bekannt, dass z.B. das HELIOS Traineeprogramm auch jungen Ärzten eine echte Perspektive bietet. Dieses Programm der HELIOS Kliniken GmbH ist auf zwei Jahre angelegt und sieht Stationen in verschiedenen Kliniken und der Konzernzentrale vor.

Der Einsatz in unterschiedlichen Bereichen bzw. Kliniken ermöglicht Ihnen, vielfältige Arbeits- und Organisationsprozesse kennen zu lernen und einen Überblick über den gesamten HELIOS- Konzern zu erlangen. Insbesondere die ersten fünf Monate des Programms dienen der Orientierung und Integration. Einen Schwerpunkt bildet eine sechs- bis siebenmonatige Projektphase, während dieser der Trainee neben der Wahrnehmung der Aufgaben an seinem Einsatzort ein Projekt in einer anderen HELIOS- Klinik eigenverantwortlich leitet. Während dieser Phase können Sie Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Nach Beendigung der Projektphase wird der weitere Verlauf des Programms gemeinsam festgelegt und richtet sich nach der Eignung und den beruflichen Zielen des Trainee und dem Bedarf in der HELIOS Kliniken Gruppe. Auf diese Weise wird der Trainee individuell auf eine spätere Führungsaufgabe im Konzern vorbereitet. Wichtigste Voraussetzung für Ihren Erfolg ist, dass Sie selbst aktiv werden. Dennoch sind Sie nicht auf sich allein gestellt. Zum einen werden Sie kontinuierlich durch eine Person an Ihrem Einsatzort betreut, zum anderen finden Sie jederzeit einen zentralen Ansprechpartner auf Konzernebene. Selbstverständlich wissen Sie stets, wo Sie stehen, denn Ihre Leistungen werden in Feedback-Gesprächen fair und sachlich besprochen.


Manuel Berger
Gotha/Ohrdruf, August 2007

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Adressen/Kontakte

Anlaufstelle für Interessierte
Dorothea Schmidt
Konzernleitung Personalmanagement
HELIOS Kliniken GmbH
Friedrichstr. 136
10117 Berlin

Telefon: +49 30 52 13 21 - 0
Telefax: +49 30 52 13 21 - 1 99

(E-Mail und Hompage siehe 'Weiterführende Links')


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