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Die neue ePaper-Reihe bei Springer
(Ein Einstieg in die ganze Welt der Medizin)

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Highlights für junge Mediziner – die neue ePaper-Reihe als Einstieg in die ganze Welt der Medizin bei Springer. Hier werden aktuelle Beiträge für Sie ausgewählt, die Sie auf Ihrem Weg zum Facharzt unterstützen sollen. Jede Ausgabe des Highlight-ePapers widmet sich einem speziellen Fachgebiet – repräsentiert durch eine renommierte Springer Fachzeitschrift. Lernen Sie diese Fachzeitschriften kostenlos und unverbindlich kennen!

Der Gynäkologe
Der Chirurg

Der Gynäkologe


  • Idealgewicht – gibt es das? Gesundheitliche Implikationen des Körpergewichts bei Frauen

Gynäkologische Endokrinologie 4 · 2008   DOI 10.1007/s10304-008-0279-0 © Springer Medizin Verlag 2008
B.-C. Zyriax  · E. Windler

Zusammenfassung

Mit der Industrialisierung nimmt das Körpergewicht zu. Zusätzlich erhöht sich das Verhältnis von Körperfettmasse zu Muskelmasse mit dem Ergebnis einer zentralen Adipositas. Die gesundheitlichen Auswirkungen sind vielfältig und betreffen den Bewegungsapparat und viele Stoffwechselfunktionen, kompromittieren die kardiorespiratorische Leistungsfähigkeit und erhöhen das Herz-Kreislauf- und Krebsrisiko. Für verschiedene Krebsarten scheinen die allgemeine und die zentrale Adipositas von unterschiedlicher Bedeutung zu sein, aber das Gesamtrisiko steigt bei Frauen mit Erreichen von Übergewicht, also einem BMI ≥25 kg/m2. Das Herz-Kreislauf-Risiko lässt sich differenzierter mit dem Taillenumfang abschätzen, wobei die Gefahr für die Entwicklung von Risikofaktoren bei Frauen mit einem Taillenumfang von ≥80 cm beginnt. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse spiegelt der Taillen-Hüft-Quotient mit einem Grenzwert für Frauen von 0,85 exakter wider.

Das Risiko des Erreichens von Übergewicht, Adipositas, erhöhtem Taillenumfang und Taillen-Hüft-Quotient korreliert entscheidend mit einem Gewichtsanstieg im frühen Erwachsenenalter ab dem 20. Lebensjahr. Körperliche Aktivität und eine Ernährung, die es erlauben, diese Grenzwerte einzuhalten, sind der geeignete Weg, ein Gewicht mit einem geringen Gesundheitsrisiko zu halten, wobei ein Idealgewicht nur individuell definiert werden kann, da es von vielen Einflüssen, aber auch der persönlichen Zufriedenheit abhängt.

Schlüsselwörter

Idealgewicht · Body-Mass-Index · Taillen-Hüft-Quotient · Herz-Kreislauf-Risiko · Krebsrisiko

 

  • Postmenopausale Hormontherapie und Mammakarzinomrisiko. Ein Update

Gynäkologe 11 · 2008   DOI 10.1007/s00129-008-2212-y © Springer Medizin Verlag 2008
C. Liedtke · L. Kiesel

Zusammenfassung

Mehrere Beobachtungs- und randomisierte klinische Studien haben gezeigt, dass die Durchführung einer längerfristigen postmenopausalen Hormontherapie („hormone therapy“, HT) mit einem erhöhten Mammakarzinomrisiko einhergeht; dieses Risiko ist bei Anwendung einer kombinierten Östrogen-Gestagen-Behandlung höher. Der Zusammenhang zwischen HT und Mammakarzinomrisiko scheint umso stärker zu sein, je länger die Therapie durchgeführt wird. Sind mehr als 5 Jahre nach Beendigung der HT vergangen, so ist nicht mehr von einem erhöhten Risiko auszugehen.

Die alleinige Östrogentherapie scheint im Vergleich zur kombinierten Östrogen-Gestagen-Behandlung mit einem geringeren Mammakarzinomrisiko einherzugehen; aufgrund des erhöhten Endometriumkarzinomrisikos lässt sie sich jedoch nur bei Frauen mit vorangegangener Hysterektomie durchführen. Entscheidet man sich in der klinischen Praxis für die Durchführung einer HT, so sollte diese so kurz wie möglich erfolgen. Die ausführliche Aufklärung der Patientin über Risiken und Nutzen ist von besonderer Wichtigkeit.

Schlüsselwörter

Hormontherapie · Östrogen · Gestagen · Mammakarzinom · Menopause

 

  • Konsensusgerechte Therapie des PCOS - Die Rolle von Gewichtsreduktion, Metformin und Clomifen

Gynäkologische Endokrinologie 3 · 2008  DOI 10.1007/s10304-008-0277-2  © Springer Medizin Verlag 2008
A.N. Schüring · K. Oelmeier · N. Schulte · P. Stute · L. Kiesel
Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Münster

Zusammenfassung

Die Therapieoptionen für das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS), eine der häufigsten Endokrinopathien der Frau im reproduktiven Alter, werden seit Langem kontrovers diskutiert. Nachdem in Rotterdam 2003 ein Konsensus zur Diagnostik des PCOS verabschiedet worden war, trafen 2007 in Thessaloniki erneut internationale Experten unter der Schirmherrschaft von ASRM und ESHRE zusammen, um Empfehlungen zur evidenzbasierten Therapie der heterogenen Erkrankung zu erarbeiten [36].

Die kürzlich publizierten Empfehlungen finden im deutschen Sprachraum zunehmend Beachtung. Eingehend bezieht der Konsensus Position zu den kontroversen Fragen, die sich aus dem engen pathogenetischen Zusammenhang von Übergewicht, Insulinresistenz und Hyperandrogenämie für die Therapie des PCOS ergeben. Die folgenden zentralen Aussagen werden getroffen: 1. Für adipöse PCOS-Patientinnen ist eine Änderung der Lebensweise das Mittel der Wahl. 2. Clomifen bleibt First-line-Therapie zur Ovulationsinduktion bei PCOS. 3. Der Insulinsensitizer Metformin ist Clomifen unterlegen und nur bei Insulinresistenz indiziert. Die Empfehlungen des Konsensus hinsichtlich des Themenbereiches Übergewicht, Insulinsensitizer und Clomifen beim PCOS werden in dieser Übersicht zusammengefasst und vor dem Hintergrund der aktuellen Studienlage eingeordnet.

Schlüsselwörter

Polyzystisches Ovarsyndrom · Konsensus · Adipositas · Insulinsensitizer · Clomifen

 

  • Möglichkeiten der Mamma-Reduktionsplastik

Gynäkologe 12 · 2008  DOI 10.1007/s00129-008-2262-1 © Springer Medizin Verlag 2008
A. Faridi

Zusammenfassung

Neben ästhetischen Indikationen hat die Mamma-Reduktionsplastik ihren festen Platz im Konzept der brusterhaltenden Therapie des Mammakarzinoms und zur Angleichung der kontralateralen Seite bei der Brustrekonstruktion.

Nach einem kurzen historischen Abriss werden fünf operative Verfahren – Reduktionsplastik mit inferiorem und zentralem Stiel, mit modifizierter inferiorer Technik, mit freier Transplantation des Mamillen-Areola-Komplexes, mit vertikaler Narbe und mit periareolärer Technik –, beschrieben, einschließlich der Indikationen, Anzeichnungsfiguren und methodentypischer Vor- und Nachteile (z. B. Laktation). Die inferioren Techniken sind die idealen, universell anwendbaren Standardmethoden. Für alle beschriebenen Verfahren gilt, dass die Rate an schweren Komplikationen sehr gering (<2%) ist.

Schlüsselwörter

Brusterhaltende Therapie · Mamillen-Areola-Komplex · Inferiore Technik · Mamillennekrose · Mamillenposition

 

  • Häufigkeit und Entwicklungsformen von Mehrlingsschwangerschaften

Gynäkologe 10 · 2008   DOI 10.1007/s00129-008-2199-4   © Springer Medizin Verlag 2008
J.S. Krüssel · A.P. Hess · P. Bielfeld

Zusammenfassung

Zwillingsschwangerschaften sind in Europa relativ häufig, Zwillingsgeburten kommen mit einer Frequenz von etwa 17 auf 1000 Geburten vor. Es existieren sowohl zeitlich als auch geographisch unterschiedliche Verteilungen.

Der Großteil der Zwillingsschwangerschaften ist dizygoten Ursprungs, der Anteil monozygoter Zwillingsschwangerschaften liegt bei etwa 4/1000 und ist sowohl zeitlich als auch geographisch konstant. Gründe für die zunehmende Häufigkeit dizygoter Zwillingsschwangerschaften sind vor allem die Anwendung von Verfahren der assistierten Reproduktion und – bedingt durch steigende FSH-Spiegel und konsekutiv verursachte Polyovulationen – das zunehmende mütterliche Alter. Höhergradige Mehrlingsschwangerschaften entstehen hauptsächlich iatrogen, wobei die Rate an Drillingsschwangerschaften nach IVF oder ICSI in Deutschland erfreulicherweise rückläufig ist.

Eine weitere Reduktion der Mehrlingsraten nach IVF oder ICSI ließe sich – wie Daten aus Skandinavien zeigen – durch die Einführung eines elektiven „single-embryo-transfer“ erreichen. Hierfür wäre aber eine Selektionsmöglichkeit in vitro nötig, welche das Embryonenschutzgesetz derzeit ausschließt.

Schlüsselwörter

Zwillingsschwangerschaften · Mehrlingsschwangerschaften · Monozygot · Dizygot · Reproduktionsmedizin · Mütterliches Alter



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Der Chirurg


  • Operative Therapie des nichtinvasiven und invasiven Mammakarzinoms

Onkologe 2008 · 14:3–9   DOI 10.1007/s00761-008-1357-6  © Springer Medizin Verlag 2008
B.W. Lisboa · F. Jänicke

Zusammenfassung

Der Standard in der chirurgischen Therapie des Mammakarzinoms ist die brusterhaltende Operation. Bei frühen, nichtinvasiven Stadien sowie nichtpalpablen Läsionen ist eine interdisziplinäre Therapieplanung mit Lokalisation erforderlich. Bei größeren Tumoren ist durch spezielle onkoplastische Operationsverfahren auch bei großen Gewebedefekten ein gutes kosmetisches Ergebnis ohne Einschränkung der onkologischen Sicherheit zu erzielen. Durch den Einsatz der primär systemischen Chemotherapie kann die Operabilität großer Tumoren noch verbessert werden.

Nach einer Mastektomie können heute diverse Rekonstruktionsverfahren mit Prothesen oder Eigengewebe angewendet werden. Bei fast der Hälfte der Brustkrebspatientinnen kann statt der Axilladissektion die Sentinellymphknotenbiopsie durchgeführt werden. Durch die modernen Operationsverfahren konnte die Morbidität in der Mammakarzinomchirurgie weiter reduziert und die Lebensqualität der Patientinnen mit einem primären Mammakarzinom kontinuierlich verbessert werden.

Schlüsselwörter

Brusterhaltende Therapie · Brustkrebs · ­Duktales Carcinoma in situ (DCIS) · Brust­chirurgie · Mastektomie

 

  • Rechtsseitige Unterbauchschmerzen nach Appendektomie?

Chirurg 2008 · 79:10–12   DOI 10.1007/s00104-007-1416-3   © Springer Medizin Verlag 2007
I. Montali · S. Klug · M. von Flüe

Zusammenfassung

Ein junger Patient mit Zustand nach Appendektomie präsentierte sich auf unserer Notfallsstation mit rechtsseitigen Unterbauchschmerzen. Die Klinik und radiologische Diagnostik deuteten suggestiv auf eine Appendizitis. Die Differenzialdiagnose wird besprochen. Die Diagnose einer Rezidivappendizitis, an welche selten gedacht wird, wird endgültig intraoperativ gestellt. Die Fallvorstellung dient der Erinnerung an diese Differenzialdiagnose und diskutiert Prävention und Therapie.

Schlüsselwörter

Rezidivappendizitis · Stumpfappendizitis

 

  • Adipositas – chirurgische Therapieprinzipen

Chirurg 2008 · 79:13–23   DOI 10.1007/s00104-008-1536-4   © Springer Medizin Verlag 2008
R.A. Weiner

Zusammenfassung

Die Prävalenz der Adipositas und die Zahl der operativen Intervention bei krankhafter Adipositas steigen weltweit. Konservative Behandlungen sind bei Adipositas weitgehend ineffektiv, um einen bleibenden und deutlichen Gewichtsverlust zu erzielen. Die Chirurgie ist daher die einzig effektive Lösung für diese Patienten.

Bis vor ungefähr 15 Jahren betrachteten Ärzte und Patienten die Adipositaschirurgie als gefährliches Hilfsmittel, da die große Laparotomie mit einem hohen Risiko verbunden war. Seit Einführung der laparoskopischen Techniken steigt die Zahl der Patienten, die sich einer operativen Behandlung unterzogen, rasant weiter an. Die Prinzipien der Standardoperationen sind unabhängig vom Zugangsweg offen oder laparoskopisch. Die wichtigsten pathophysiologischen Mechanismen sind Restriktion, Malabsorption und die Kombination von beiden. Neuere Forschungen auf dem Gebiet der endokrinen und humoralen Regulationen haben gezeigt, dass die operativen Eingriffe eine Vielzahl komplexer Veränderungen in der enterohumoralen Achse erzeugen können. Diese Mechanismen sind die Basis für metabolische Effekte, insbesondere auf den Diabetes mellitus Typ II.

Adipositaschirurgie ist erwiesenermaßen die am meisten effektive und langzeitwirksame Behandlung der krankhaften Adipositas und vieler assoziierter Erkrankungen. Es zeigt sich verstärkt, dass diese operativen Maßnahmen ebenfalls die effektivsten Maßnahmen für metabolische Störungen einschließlich Diabetes mellitus Typ II, Hochdruckkrankheit, hohes Cholesterol, Steatosis hepatis and Schlafapnoe sind. Die Chirurgie für extremes Übergewicht geht weit über den Gewichtsverlust hinaus. Lebensqualität und Lebenserwartung werden nachhaltig positiv beeinflusst.

Schlüsselwörter

Morbide Adipositas · Laparoskopie ·
Pathophysiologie · Metabolische Chirurgie

 

  • Choledocholithiasis - Diagnostische und therapeutische Strategien

Chirurg X · 2008   DOI 10.1007/s00104-008-1588-5  Online publiziert: 23. August 2008 © Springer Medizin Verlag 2008
S. Förster · E. Klar

Zusammenfassung

Die besten prädiktiven Parameter für das Vorliegen von Gallengangssteinen sind Cholangitis, Ikterus sowie der direkte sonographische Steinnachweis. Bei hochgradigem Verdacht auf das Vorliegen einer Choledocholithiasis ist die Durchführung einer ERC (endoskopische retrograde Cholangiographie) indiziert, da bei Bestätigung der Verdachtsdiagnose in gleicher Sitzung die interventionelle Steinextraktion durchgeführt werden kann. Ist mit mittlerer Wahrscheinlichkeit von Gallengangssteinen auszugehen, sollte im 1. Schritt die Endosonographie oder Magnetresonanzcholangiographie erfolgen.

Bei Patienten mit simultaner Cholezysto-/Choledocholithiasis wird allgemein das präoperative therapeutisches Splitting empfohlen. Die zum Standard gewordene laparoskopische Cholezystektomie erfolgt zeitversetzt (>24 h bis <6 Wochen) zur ERC/EPT (endoskopischen Papillotomie), um mögliche periinterventionelle Komplikationen abzuwarten. Bei primär offenem Vorgehen zeigt sich die offene Choledochusrevision der ERC mit EPT überlegen und stellt aus diesem Grunde auch die erste Behandlungsoption dar. Nur in ausgewählten Zentren mit entsprechender laparoskopischer Expertise stellt die laparoskopische Choledochusrevision eine Alternative zum therapeutischen Splitting dar.

Schlüsselwörter

Choledocholithiasis · Therapeutisches Splitting · Laparoskopische Choledochusrevision

 

  • Aktuelle bildgebende Diagnostik der Wirbelsäulenerkrankungen

Chirurg 2008 · 79:35–45   DOI 10.1007/s00104-008-1516-8   © Springer Medizin Verlag 2008
B. Baumert · J. Blautzik · M. Körner · M. Reiser · U. Linsenmaier

Zusammenfassung

Die radiologische Bildgebung stellt einen unerlässlichen Bestandteil in der Diagnostik von Wirbelsäulenerkrankungen dar. Als Basis­diagnostik steht initial unverändert die konventionelle Röntgenaufnahme (CR) im Vordergrund, mit der bereits in vielen Fällen eine richtungweisende Diagnose ermöglicht wird. Weiterführende Modalitäten wie die Computertomographie (CT) oder die Magnet­resonanztomographie (MRT) ermöglichen eine differenziertere Abklärung.

Durch die schnelle Innovation und breite Verfügbarkeit hat die Multidetektor-CT (MDCT) in den letzten Jahren eine wichtige Stellung in der Akut­diagnostik traumatischer Wirbelsäulenverletzungen eingenommen und die CR als diagnostisches Mittel der Wahl abgelöst. Nuklearmedizinische Verfahren wie die Knochen-szintigraphie oder die Positronenemissionstomographie (PET) dienen als Screeningverfahren und ergänzen die morphologischen bildgebenden Verfahren der Radiologie.

Die vorliegende Arbeit liefert eine synoptische Übersicht über die aktuell verfügbaren radiologischen und nuklearmedizinischen Verfahren sowie deren Indikation und Stellenwert bei der Bildgebung von Wirbelsäulen­erkrankungen.

Schlüsselwörter

Wirbelsäule · Konventionelle Radiographie · Computertomographie · Magnetresonanztomographie · Trauma · Degenerative Wirbelsäulenveränderungen · Entzündliche Wirbelsäulenveränderungen

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