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Medizinstudierende im Marburger Bund
(Studentische Arbeitskreise)

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Es lohnt sich – Mitarbeit im Marburger Bund!
Organisationsstruktur
Studentischer Arbeitskreis Bayern
Berliner Medizinstudierende organisieren sich
Studentischer Arbeitskreis in Berlin

Es lohnt sich – Mitarbeit im Marburger Bund!

SMV (Schülermitverwaltung), wohl jeder kennt sie, manche waren auch aktiv Mitglieder und haben vielleicht erfahren, wie interessant und spannend es sein kann, innerhalb und außerhalb des Schullebens organisatorisch etwas auf die Beine zu stellen. Doch welche Angebote gibt es, sich während seiner Studienzeit in Belange des studentischen Lebens einzumischen?

An dieser Stelle seien Fachschaft, Verbindungen, AStA, AIESEC, MTP … und zahlreiche anderen genannt. Wer sich als Medizinstudent speziell für medizinische Bereiche interessiert, der ist in den Studentenorganisationen des Marburger Bundes genau richtig. Wie sehen diese aus?

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Organisationsstruktur

An jeder Universität, an der Humanmedizin angeboten wird, sollte es einen Kontaktstudenten geben. Diese Kontaktstudenten treffen sich im jeweiligen Landesarbeitskreis - beispielsweise in den jeweiligen Landesgeschäftsstellen des Marburger Bundes - um Projekte zu planen und zu koordinieren, Ideen von Vertretern aus unterschiedlichen Universitäten und Semestern zu sammeln und umzusetzen. Der/die Vorsitzende oder ein/e Vertreter/in des Arbeitskreises ist im Sprecherrat der Studenten des Marburger Bundes vertreten, der nun bundesweit organisiert ist. Auch hier trifft man sich regelmäßig zu Sitzungen.

Leider ist diese Organisationsstruktur in einigen Teilen Deutschlands nur theoretischer Natur, nicht an jeder Universität gibt es einen Kontaktstudenten, nicht in jedem Bundesland einen Arbeitskreis.

Wer sich gerne als Kontaktstudent zur Verfügung stellen würde oder gar einen Arbeitskreis gründen möchte, der wendet sich am besten an ein Mitglied des Sprecherrates, das aus dem entsprechenden Bundesland kommt. Hierzu einfach auf die Homepage des Marburger Bundes -> Studenten -> Sprecherrat durchklicken.

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Studentischer Arbeitskreis Bayern


MB-Student: F. Leidl
Als Student der Universität Regensburg gehöre ich zum Arbeitskreis Studenten Bayern, der sich normalerweise in der Landesgeschäftsstelle des Marburger Bundes in München trifft. Der Arbeitskreis beschäftigt sich zurzeit mit Themen rund um PJ, Finanzierung des Medizinstudiums und Studiengebühren, hier auch in Anlehnung an den Sprecherrat, der nach der Studiengebührenbefreiung des PJ, den nächsten Schritt anstrebt - eine Vergütung für das PJ.

In meiner letzten Famulatur in Südtirol beklagten sich die italienischen Studenten, dass sie mit ihren 360€ Grundgehalt, bei freier Logis und Verpflegung, kaum auskommen würden. Ein deutscher PJ’ler denkt wohl zur gleichen Zeit daran, wie er sein Mittagessen finanzieren könnte.

Also Leute, ich denke es wird Zeit…!

Franz Leidl
Universität Regensburg, Oktober 2006
Mitglied des Sprecherrates und Arbeitskreises Bayern

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Berliner Medizinstudierende organisieren sich


MB-Student: P. Bobbert
Wie wichtig es ist, dass sich Medizinstudentinnen und Medizinstudenten besser organisieren, um gemeinsam für ihre Interessen einzutreten, zeigen die derzeitigen Umstrukturierungen, die das Medizinstudium erfährt. Die neue Approbationsordnung zum Beispiel wird in Berlin oft umständlich umgesetzt und führt vielerorts zu einigen Verwirrungen. Oft müssen Studenten unter anderem aufgrund der unzureichenden Planung der Vorlesungen und Kurse innerhalb eines Tages durch ganz Berlin fahren, um an die unterschiedlichen Veranstaltungsorte zu kommen und verlieren dadurch wichtige Zeit, um sich für das Eigentliche, nämlich das Studium, zu konzentrieren. Auch wird es immer wahrscheinlicher, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis Studiumsgebühren auch an den Berliner Universitäten eingeführt werden. Umso wichtiger ist es schon jetzt, sich Gedanken darüber zu machen, wie deren Einführung genutzt werden kann, um die Studiumsbedingen in Zukunft besser und effektiver zu gestalten. Schließlich geben solche Gebühren den Studenten das noch größere Recht, besser gestaltete Kurse und motiviertes Lehrpersonal einzufordern.

Doch dafür bedarf es einer guten Organisation der Studenten, schließlich gilt auch hier der Grundsatz, dass nur die gehört und beachtet werden, die ihrer Meinung und ihrem Protest eine Stimme geben. Eine Möglichkeit dafür bietet der Marburger Bund (MB), der zukünftig besonders auch für Studentinnen und Studenten ein Ansprechpartner sein will, ist er bisher doch eher als Gewerkschaft für schon ausgebildete Ärztinnen und Ärzte bekannt. Dass er aber auch für studentische Angelegenheiten eintritt, zeigte letztes Jahr gerade erst die vom MB vehement erarbeitete Abschaffung des AiP. Regelmäßig organisiert der Marburger Bund außerdem für Medizinstudierende Bewerbungsworkshops und Veranstaltungen, die unter anderem über Möglichkeiten von Auslandsaufenthalten während des Studiums informieren.

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Studentischer Arbeitskreis in Berlin

Raum für Engagement bietet der Marburger Bund den Medizinstudierenden reichlich. Gerade erst wurde in Berlin ein studentischer Arbeitskreis gegründet, der speziell für die Interessen der Berliner Medizinstudentinnen und Medizinstudenten eintritt, um deren aktuelle Sorgen und Probleme aufzugreifen und um diese unkompliziert zu lösen. Auf überregionaler Ebene sind die Studenten des MB im so genannten „Sprecherrat“ organisiert. Dieser beschäftigt sich insbesondere um Themen, die alle Universitäten betreffen. So ist er derzeit zum Beispiel an der Arbeit, sich intensiv für eine Umstrukturierung des PJ einzusetzen, da gerade aus dem Hintergrund einer baldigen Einführung von Studiumsgebühren es nicht mehr einzusehen ist, dass man für hauptsächlich normale ärztliche Hilfsdienste wie das morgendliche Abnehmen von Blut, die man in der Regel als Student im PJ zu absolvieren hat, nun auch noch zahlen muss, ohne dafür die eigentlich für diesen Studiumsabschnitt vorgesehene Lehre in Anspruch nehmen zu können.

Es wird zukünftig nicht ausreichen, sich allein über Missstände im Studium zu beschweren. Um eine tatsächliche Verbesserung des Medizinstudiums zu erreichen, muss man sich engagieren, um seine Meinung und seine Vorstellungen auch wirklich umsetzen zu können. Der Marburger Bund bietet dafür den Studentinnen und Studenten den entsprechenden Raum. Jeder ist herzlich eingeladen, sich in diesen einzubringen. Für weitere Informationen zu unserer Arbeit und zu den nächsten Terminen des studentischen Arbeitskreises stehe ich gerne zur Verfügung.


Peter Bobbert
Medizinstudent in Berlin, April 2005

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