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„Ich möchte Kinderarzt werden.“ Dieser Entschluss und die Entscheidung für das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus fielen, als ich bereits im Rahmen eines pädiatrischen Blockpraktikums während des Studiums als auch im PJ positive Erfahrungen an diesem Klinikum in Brandenburg sammelte. Es gibt sie, attraktive Kliniken mit klarer Tarifsituation, besseren Arbeitsbedingungen und aussichtsreichen Entwicklungsperspektiven. Das CTK ist eines dieser Großkrankenhäuser. Klinikporträt
Warum das CTK? Ein Erfahrungsbericht.
Die Stadt Cottbus
Arbeitsalltag
Ausbildung der Assistenzärzte
Leistungsspektrum der Klinik
Dienstbelastung und Vergütung
Fazit
KlinikporträtDas Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH (CTK) ist ein Haus der Maximalversorgung und mit über 1.300 Betten das größte Krankenhaus im Land Brandenburg. Es ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Nahezu alle Fachrichtungen sind in dem Hause vertreten. Darüber hinaus steht es in nächster Nachbarschaft und enger Kooperation mit dem SANA Herzzentrum Cottbus.
Gegenwärtig befindet sich das Krankenhaus in einer umfangreichen Umbauphase, es handelt sich dabei um die größte Krankenhausinvestition Brandenburgs. So ist neben der Errichtung neuer OP-Säle der Bau eines modernen Mutter-Kind-Zentrums geplant. Letzteres soll voraussichtlich im Jahr 2012 abgeschlossen werden.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin hat 94 Betten. Sie bietet das gesamte Spektrum einer modernen Kinderklinik. Es werden jährlich ca. 4.500 stationäre und 4.200 ambulante Patienten betreut. Das Leistungsspektrum umfasst alle wesentlichen Krankheiten von Kindern und Jugendlichen. Hierzu gehören die medizinische Versorgung krebskranker Kinder, die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Rheuma, Diabetes, Stoffwechsel- und Infektionskrankheiten, Mukoviszidose, Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, der Atemwege, Lungen und der Nieren sowie mit allergischen Erkrankungen. Eine intensivmedizinische Überwachung und Versorgung einschließlich Beatmung wird durch eine eigene Kinderintensivstation gewährleistet. Das CTK verfügt über ein Perinatal Zentrum der Stufe 1, um die 1.000 Kinder werden jährlich im Krankenhaus geboren und mit betreut.
Warum das CTK? Ein Erfahrungsbericht. Carl-Thiem-Klinikum Cottbus (Foto: Susanne Ramisch / CTK) |
| Meinen ersten Kontakt mit der Kinderklinik in Cottbus hatte ich während des Studiums im Rahmen eines pädiatrischen Blockpraktikums. Für eine Woche wurde ich in Begleitung mehrerer Kommilitonen in der Kinderklinik am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus herzlich Willkommen geheißen. Wir wurden freundlich und kollegial behandelt, für eine kostenlose, kliniknahe Unterkunft wurde Sorge getragen. Durch einen guten klinischen Bezug konnte sich unser theoretisches Wissen festigen und die Ärzte zeigten ein starkes Interesse, uns praktische Inhalte verständlich zu vermitteln.
Aufgrund der durchweg positiven Erfahrung hatte ich mich im Praktischen Jahr an der Kinderklinik in Cottbus beworben. Es war meine letzte Etappe vor Beendigung des Medizinstudiums. Ich wurde behutsam und unter fachkundiger Anleitung an die Kinderheilkunde herangeführt. Hier fiel endgültig der Entschluss: „Ich möchte Kinderarzt werden“.
Als Ur-Berliner und aufgrund einer gewissen Heimatverbundenheit hatte ich mich nicht von Anfang an in Cottbus beworben. Zunächst hatte ich eine Stelle im Bereich der Kinderheilkunde in der Berliner Kliniklandschaft gesucht. Leider scheint der Markt für Berufsanfänger an den Kinderkliniken in Berlin übersättigt zu sein. Ich wurde in den Antwortschreiben teilweise kurz abgehandelt und harsch vertröstet. Ich wurde nicht einmal zu unverbindlichen Vorstellungsgesprächen eingeladen. Es waren Fachärzte oder Assistenzärzte in fortgeschrittenem Ausbildungsstand gefragt.
Daher bewarb ich mich anschließend im Berliner Speckgürtel und an den städtischen Kliniken im Land Brandenburg als auch im sächsischen Raum. Letztendlich wurde ich, nach kurzem Intermezzo in einem kleinen Kreiskrankenhaus, in der Cottbuser Kinderklinik angenommen. Das Vorstellungsgespräch mit dem Chefarzt verlief, wie erwartet, ruhig, die Atmosphäre war persönlich und entspannt. Der Arbeitsplatzwechsel gestaltete sich unkompliziert. Ich wurde von den ärztlichen Kollegen mit offenen Armen freudig empfangen.
Die Stadt Cottbus Der Altmarkt in Cottbus (Foto: CMT) |
| Geographisch liegt die Stadt Cottbus mit seinen knapp 100.000 Einwohnern in der Niederlausitz an der Spree. Eingebettet zwischen Spreewald im Norden und dem Lausitzer Grenzwall im Süden, bietet die Umgebung von Cottbus mit seiner weiten Seen- und Waldlandschaft ein ideales Ausflugsgebiet für junge Familien, begeisterte Wassersportler, Radfahrer, Wanderer oder Jogger.
Cottbus weist eine Vielzahl von kulturellen Möglichkeiten und Sehenswürdigkeiten auf. Hervorzuheben ist unter anderem das bekannte und im Jugendstil erbaute Staatstheater Cottbus, welches Schauspiel, Ballett und Musiktheater aufführt. Ein weiteres Jugendstilgebäude, das Filmtheater „Weltspiegel“, ist einer der atmosphärischen Austragungsorte für das jährliche Cottbuser Filmfest mit Schwerpunkt auf das osteuropäische Kino. Der „Branitzer Park“ ist mit seinen Pyramiden, Gärten und dem Schloss ein Gartenkunstwerk internationaler Bedeutsamkeit und liegt in direkter Nachbarschaft zum Zoologischen Garten. Noch stichpunktartig zu nennen, sind das neue Kunstmuseum „Dieselkraftwerk“, die Messe Cottbus sowie der Fußballverein Energie Cottbus, welcher sich noch immer in der 1. Bundesliga halten kann.
Aufgrund der Brandenburgischen Technischen Universität befinden sich um die 6.000 Studenten in der Stadt. Durch dieses junge Publikum muss sich das Cottbuser Nachtleben mit attraktiven Cafés, Bars, Clubs und Diskotheken nicht verstecken.
Wem das Angebot in Cottbus immer noch nicht genügen sollte: Eine gute verkehrstechnische Anbindung besteht an die Metropole Berlin im Nordwesten und an Dresden im Südosten. Beide Städte können mit Bahn oder Auto in knapp eineinhalb Stunden Fahrtzeit erreicht werden.
ArbeitsalltagIm Verlauf des letzten Jahres hat sich vieles in der Klinik weiterentwickelt. So wurde das Dienstsystem auf ein Dreischichtsystem umgestellt, es gab einige personelle Veränderungen und Umstrukturierungen. Der Trend geht wie in vielen Fachrichtungen hin zu einer kürzeren Liegezeit, eine neue Wochenstation mit Schließung am Wochenende spiegelt diese Entwicklung wider, die Arbeitszeit ist entsprechend intensiviert.
Aufgrund des Dreischichtsystems gibt es keinen Arbeitsalltag im „klassischen Sinne“. Jede Schicht beinhaltet unterschiedliche Aufgaben und Routinearbeiten. Der Frühdienst beginnt in der Regel um 7.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr. Eingeteilt wird man bevorzugt blockweise auf einer Station im pädiatrischen oder neonatologischen Bereich. In der Regel arbeiten auf einer Station ein Assistenzarzt und ein Facharzt. Die Assistenzärzte managen die reguläre Stationsarbeit und führen nach fachkundiger Anleitung diagnostische und therapeutische Eingriffe selbständig durch (Blutabnahmen, Liquorpunktion, Beckenkammpunktion, etc.).
Ferner gehört es zu ihrem Aufgabenbereich, Funktionsdiagnostik wie EKG oder Ultraschall möglichst in Eigenverantwortung anzuwenden, immer mit der Gewissheit, die Hilfe eines erfahrenen Kollegen holen zu können. In der Neonatologie und auf der Intensivstation wird der Umgang mit medizintechnischen Geräten und Beatmungsstrategien erlernt. Ein wichtiger Aspekt der Ausbildung ist die Mitbetreuung und Assistenz bei der Erstversorgung von extrem unreifen Frühgeborenen und kritisch kranken Patienten. Intensivmedizinische Prozeduren wie Intubation, Pleuradrainage, Kathetertechniken werden nach Training und unter Supervision eigenständig durchgeführt.
Gegen 14.30 Uhr erfolgt die Übergabe an die Spätschicht. Wochentags sind zwei Assistenten eingeteilt, je einer für den pädiatrischen und neonatologischen/ intensivmedizinischen Bereich. Zu ihren Aufgaben gehört u. a. die Durchführung von Tiefen Sedierungen bei Säuglingen und Kleinkindern bei länger dauernden Untersuchungen wie z. B. MRT oder BERA. Auf der Wochenbettstation erfolgt die U2 vor Entlassung der Neugeborenen aus dem Krankenhaus, die Rettungsstelle und der Kreißsaal werden mit abgedeckt. In Rufbereitschaft bei immensen Arbeitsaufkommen oder schwer kranken Patienten befinden sich immer zwei Fachärzte, darunter immer ein Neonatologe.
Die Nachtschicht wird durch einen Kollegen gewährleistet. Sie beginnt um 22.30 Uhr und dauert bis zum nächsten Morgen um 8.15 Uhr an. Es werden 3-4 Nächte am Stück absolviert, in der Regel muss jeder Assistent im Monat einen Block bewältigen. Die Nachtschicht ist im Wesentlichen für die Neonatologie/ Intensivstation zuständig, erledigt aber bei Zeitkapazitäten Dienstleistungen in der übrigen Kinderklinik.
Am Wochenende sind die Arbeitszeiten abweichend, so dass weniger Ärzte für die Schichtbesetzung notwendig sind.
Einmal in der Woche findet auf jeder Station eine Oberarzt- und Chefarztvisite statt. Wochentags ist täglich um 12.00 Uhr ein Übergabetreffen aller Ärzte der Kinderklinik, um Problemfälle und Neuigkeiten auszutauschen und zu diskutieren.
Ausbildung der AssistenzärzteDie Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Carl-Thiem-Klinikums hat die volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt Kinder- und Jugendmedizin, zusätzlich besteht eine dreijährige Weiterbildungsbefugnis zur Schwerpunktbezeichnung Neonatologie.
Um ein funktionstüchtiges Dreischichtsystem am Laufen zu halten, ist es notwendig, dass alle Assistenzärzte über ein weit gefächertes Hintergrundwissen verfügen und somit in vielen Bereichen einsatzfähig sind. Daher sieht die Ausbildung der Assistenzärzte folgendermaßen aus: Als junger Assistent wird man zunächst von einem erfahrenen Kollegen auf Station eingearbeitet. Diese Einarbeitungsphase findet auf einer neonatologischen als auch auf einer pädiatrischen Station statt. Allgemeine Untersuchungsmethoden und Standardprozeduren werden in dieser Zeit angeeignet. Als Abschluss dieser Phase steht eine einwöchige Intubationsübung am Erwachsenen im OP unter Anleitung der Kollegen der Anästhesie an.
Im Anschluss beginnt die reguläre Schichtarbeit. Neben den normalen Arbeitsaufgaben können Untersuchungstechniken wie z. B. Ultraschall oder Funktionsdiagnostik erlernt werden. Wichtig ist hierbei jedoch, Eigeninitiative zu zeigen und selbst in die Funktionsbereiche zu gehen, da es hierfür keine feste Planung gibt.
Aufgrund des Schichtsystems existiert keine feste Bindung des Assistenten an eine Station, somit erübrigt sich eine regelmäßige Rotation. Es wird Rücksicht darauf genommen, dass ein Assistent aus Kontinuitätsgründen über einen gewissen Zeitraum schwerpunktmäßig im neonatologischen oder pädiatrischen Bereich eingesetzt wird. Bei Engpässen, wie z. B. Haupturlaubszeit, Krankheit, Schwangerschaft, kann dieses aber nicht immer gewährleistet werden.
Es bestehen Kooperationen zum Sozialpädiatrischen Zentrum, der Kinderchirurgie und dem Gesundheitsamt. Jeweils drei Assistenzärzte werden aus der Rotation ausgegliedert, um für ein halbes bzw. ganzes Jahr in diesem Bereich Erfahrung zu sammeln.
In den Klinikalltag sind verschiedene Ausbildungsveranstaltungen integriert. Es finden wöchentlich teilweise mehrere Fortbildungen durch die unterschiedlichen Kliniken statt. Die Kinderklinik selber hält (zwei-) monatlich eine offizielle Fortbildung, die meist von den Assistenzärzten vorbereitet wird. Im Frühjahr wird alljährlich ein Pädiater-Tag mit themenbezogenen Experten organisiert. Für außerklinische Fortbildungsmaßnahmen stehen einem drei Fortbildungstage zu. Bei für die Klinik relevanten Kursen werden manche Fortbildungen auch entsprechend finanziert, so wurde mir z. B. ein echokardiografischer Crash-Kurs ermöglicht.
Je nach Eigeninitiative und Zeitkapazität können weitere Projekte mit verantwortet werden. So sind Lehraktivitäten an der Medizinischen Schule im Bereich Gesundheits- und Krankenpflege vom Chef erwünscht. Auch Aktivitäten und Mitarbeit an Unternehmungen wie z. B. klinische Forschungsarbeiten, Kinderschutzgruppe oder interne Klinikzeitschrift werden gefördert und gern gesehen.
Leistungsspektrum der Klinik Carl-Thiem-Klinikum Cottbus – Neubau (Foto: Susanne Ramisch / CTK) |
| Das Leistungsspektrum der Kinderklinik des CTK umfasst die stationäre und ambulante Versorgung kranker Säuglinge, Kinder und Jugendlicher. Wie bereits oben erwähnt, können alle wesentlichen Krankheiten von Kindern und Jugendlichen diagnostiziert und behandelt werden. Schwerpunkte bestehen im Bereich der Hämatologie/ Onkologie, Rheumatologie, Endokrinologie, Somnologie, Mukoviszidose, Neurologie, Nephrologie und Gastroenterologie. Eine enge Zusammenarbeit besteht mit den Kliniken für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, der Chirurgischen Klinik, der Klinik für HNO und mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Versorgung von Kindern, die einer intensivmedizinischen Versorgung einschließlich Beatmung bedürfen. Als Perinatal-Zentrum der Stufe 1 werden extrem unreife Früh- und kranke Neugeborene betreut. Ein Baby-NAW mit Transportinkubator und Beatmungseinheit deckt umliegende Kliniken ab.
Die Ausstattung schließt alle üblichen Arbeits- und Untersuchungsplätze einer modernen Kinderklinik ein, u. a. EKG, L-EKG, L-RR, Ultraschall, Farbdoppler, Lungenfunktionsdiagnostik, Schlaflabor, ph-Metrie, EEG. Innerhalb des Klinikums stehen MRT und CT sowie ein Hochleistungslabor auch für spezielle Fragestellungen zur Verfügung. Es existiert eine Milchküche einschließlich Frauenmilchsammelstelle für die Zubereitung der Säuglingsnahrung und spezieller Babydiäten. Mit zum Team der Kinderklinik gehören eine Diätassistentin und zwei Psychologinnen. Eine physio-, ergotherapeutische und logopädische Mitbetreuung kann im Rahmen des stationären Aufenthaltes gewährleistet werden.
Zu erwähnen sind noch die Kindergärtner/-innen und Lehrer/-innen, die mit Spielzimmer, kleinen Festen und individuellem Unterricht ein kleines Stück Normalität in den Klinikalltag der Patienten bringen. Wöchentlich findet eine Clown-Sprechstunde statt, im Ronald McDonald Haus können Eltern aus weiter Ferne zur Betreuung ihrer Kinder einquartiert werden.
Dienstbelastung und VergütungIm Gespräch und Vergleich mit Kollegen aus anderen Kliniken ist die Arbeitsbelastung als moderat einzustufen. Es besteht für den Großteil der Kollegen eine 44 Stundenwoche. Individuelle Abstufungen und Absprachen aufgrund familiärer oder sonstiger Gründe sind möglich.
In der Regel fällt monatlich ein Block Nachtschicht, bestehend aus 3-4 aufeinander folgenden Nächten, auf jeden Assistenten. In dieser Zeit darf nicht geschlafen werden. Aufgrund des Schichtdienstes existieren auf dem Blatt offiziell keine Überstunden. An Tagen mit immensen Arbeitsaufkommen ist dieses aber nicht immer möglich. Diese Tage stellen aber eher die Ausnahme als die Regel dar. Und man wird nicht schief angesehen, wenn man an Tagen mit weniger Arbeit dafür mal eine halbe Stunde früher geht. Wünsche und Absprachen für den Dienstplan sind im Voraus anzubringen, sie werden nach Möglichkeit berücksichtigt.
Die Bezahlung erfolgt nach Tarifvertrag TV-Ärzte/CTK, vereinbart zwischen Marburger Bund und dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus. Der letzte Ost-West-Ausgleich ist für den 01. Januar 2010 noch ausstehend. Für die Schichtarbeit, Nacht- und Feiertagsstunden gibt es auf das Grundgehalt einen tariflich ausgehandelten Zuschlag.
FazitDie Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus ermöglicht eine fundierte pädiatrische Ausbildung. Aufgrund des weiten Spektrums, von der Versorgung extrem unreifer Frühgeborener bis hin zur Betreuung von onkologischen Patienten, sieht man neben den häufigen Kinderkrankheiten auch seltene Krankheitsfälle und -verläufe. Der Umgang der Ärzte untereinander ist kollegial, insbesondere die Assistenten verstehen sich gut und treffen sich auch außerhalb der Klinik für private Aktivitäten.
Zusammenfassend bereue ich es nicht, nach Cottbus gekommen zu sein und bin zufrieden, in der Kinderklinik der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH zu arbeiten. Leider ist der bundesweit bestehende Ärztemangel und Finanzdruck auch hier am Hause angekommen. Ich gehe davon aus, dass aufgrund von Besetzungsproblemen die Arbeitssituation in Flächenländern wie Brandenburg insgesamt schwieriger wird.
Deshalb ist dieser Text als Aufforderung an all die jungen Ärzte zu verstehen, die sich in großen Städten und Ballungszentren nicht verwirklichen können: „Wechselt!“ Es gibt attraktive Kliniken mit klarer Tarifsituation, besseren Arbeitsbedingungen und aussichtsreichen Entwicklungsperspektiven. Das CTK ist eines dieser Großkrankenhäuser.
Kontaktdaten:
Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Thiemstr. 111
03048 Cottbus
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Chefarzt PD Dr. med. Thomas Erler
Tel.: 0355/46-2336
Email: kinderklinik@ctk.de
Personalabteilung Carl-Thiem-Klinikum Cottbus
Thiemstr. 111
03048 Cottbus
Tel. 0355/46 23 15
Dr. med. Lars Meyer
Cottbus, Januar 2009 |