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Im südlichen Niedersachen, vorgelagerter Ort einer Universitätsstadt, beabsichtige ich meine seit 30 Jahren eingeführte internistische Praxis (Schwerpunkt Magen-Darm, Sportmedizin) an einen Nachfolger abzugeben. Viele jüngere Kollegen stehen heute vor der Frage, kann ich dies überhaupt machen und rechnet sich so etwas noch. Antwort: ja, aber! Infos rund um meine Praxis
Nachfolger gesucht
Praxis und Praxisteam
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Infos rund um meine PraxisEine Praxis neu aufzubauen, bringt heute ein sehr hohes Risiko mit sich. Anders als in meiner Praxis, bei der der Patientenstamm über Jahrzehnte gewachsen ist (1.000 Scheine, Privatanteil ca. 20 Prozent) muss mit einer sehr langen Dursttrecke gerechnet werden, um einen solchen Patientenstamm überhaupt zu erlangen. Oft macht dann eine schwache Eigenkapitaldecke die Neugründung zu einem echten Kampf ums Überleben. Bis 1.000 Scheine pro Quartal mit einem hohen Privatanteil erhalten werden, gehen viele Jahre einer oft schweren finanziellen Lage voraus.
Um wie viel besser steht sich derjenige, der in der Lage ist, eine gut eingeführte Praxis mit festem Stamm zu übernehmen. Meine Praxis liegt nach vielen Jahren des Aufbaus heute in einer hervorragenden, verkehrsgünstigen Lage im Zentrum des Ortes, eine Fülle von Parkplätzen direkt vor der Praxis. Die Apotheke befindet sich direkt neben der Praxis. Drei Fachärzte und sechs Allgemeinmediziner in 400 m Entfernung und der Einzugsbereich von 14 zuweisenden Facharztpraxen machen die Basis der erfolgreichen Praxis aus und stehen einem neuen Kollegen sofort zur Existenzsicherung zu Verfügung. Es ist ein gemachtes Bett ohne Existenzangst, wenn man eine solche Chance erhält. Ohne den starken finanziellen Druck macht unser Beruf auch heute noch Freude!
Nachfolger gesuchtUm dieses Potential einem Nachfolger effektiv zugänglich zu machen, ist es notwendig, die Patienten langsam an das „neue“ Gesicht, an ihren neuen Doktor, zu gewöhnen. Oft ist der Bruch zu schnell und zu groß, was Patienten abwandern lässt. Daher ist es eine ganz hervorragende Lösung, wenn der Praxisinhaber noch für eine gewisse Zeit mitarbeitet und die Übergabe für den Patienten langsam erfolgt. Dieses ist auch der Grund, warum ich noch drei Jahre lang in der Praxis mitarbeiten möchte. So ist gesichert, dass das Potential der Praxis auch dem Nachfolger vollständig erhalten bleibt.
In meinem Fall wäre ein Nachfolger (Gastroenterologe) ideal, der auch kardiologisch tätig ist. Diese Disziplin fehlte mir in der Vergangenheit, weshalb ich das volle Potential der Praxis nicht ausschöpfen konnte. Ein Kollege mit dieser Qualifikation kann den Patientenstamm sehr schnell erheblich steigern.
Praxis und PraxisteamMit 169 m² Praxisfläche sind beste Voraussetzungen gegeben, die Praxis wachsen zu lassen. Die Praxis ist Eigentum und mit allen internistischen Geräten sowie Labor ausgerüstet. Alle Verbindlichkeiten für die Praxis sind getilgt. Geeignet wären Kollegen, die gern selbständig arbeiten möchten und Lust auf Eigenverantwortung wollen.
Das über Jahre aufgebaute Praxisteam hat Erfahrung, ist motiviert und es besteht ein hervorragendes Betriebsklima, was letztlich Garant einer gut organisierten und effektiven Arbeit ist. Die hohen organisatorischen Anforderungen, mit denen sich eine Neugründung herumschlagen muss, werden so erheblich verringert.
Dieses ist der Vorteil einer eingeführten langjährigen Praxis: Man kann sich auf das Wesentliche beschränken - auch wie man die Praxis weiter ausbauen kann - ohne an Lebensqualität zu verlieren. Die Erfahrung und das Wissen um die Praxis bringen die Sicherheit mit, dass ein Nachfolger trotz finanzieller Belastung in eine gesicherte Zukunft gehen kann, zumal die heutige Kostenquote in meiner Praxis bei ca. 40 Prozent liegt.
KontaktBei Interesse und Gefallen an meiner internistischen Praxis, stehe ich gern einem interessierten Nachfolger für weitere Gespräche um die Praxis zu Verfügung.
Bitte Kontakt über:
0551-3791228
Dr. S. G.
Landkreis Göttingen, April 2009 |