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Die Doktorarbeit nimmt im Leben eines jeden Studenten eine ganz wesentliche Bedeutung ein. Am Anfang steht zunächst die Frage, ob man überhaupt promovieren sollte und mit welcher Art der Promotion man eigentlich Vorlieb nehmen möchte. Eine „summa cum laude“ wäre natürlich ein Traum, aber wie hoch ist der Preis für so eine Traumnote? Mit welchem Einsatz kann ich welche Note erreichen?
„Aller Anfang ist schwer“
Neben den Schwierigkeiten, sich für eine richtige Dissertation zu entscheiden, besteht die Problematik, dann eine solche Gewünschte auch zu bekommen. Unabhängig von Note und persönlichem Gewinn haben die meisten Doktoranden zusätzlich den Wunsch, etwas Nützliches und Produktives zu leisten und vielleicht die Wissenschaft ein wenig vorwärts zu bringen. So ist es zu Semesteranfang ein übliches Bild, dass Studenten mit allen möglichen Mitteln probieren, einen Termin bei beliebten Professoren zu ergattern, um dann als Doktorand bei ihnen arbeiten zu dürfen.
In der Anfangsphase der Doktorarbeiten sind die allermeisten Doktoranden für ihre Projekte dann „Feuer und Flamme“ und scheuen kaum Mühe und Arbeit, um das Projekt voranzutreiben. Umso trauriger ist es, dass viele – vielleicht sogar die meisten – Doktoranden mit der Arbeit und dem Projekt allein gelassen werden und die Betreuung meistens grottenschlecht ist. Oftmals stehen die Studenten nächtelang in irgendwelchen Laboren und Archiven und erheben Daten, ohne die genauen Fragestellungen überhaupt zu kennen.
Die Betreuer, die meist nicht die Professoren selbst sind, sind oftmals überlastet und haben oder nehmen sich keine Zeit für ihre jüngeren Kollegen. So arbeiten die Doktoranden z. T. ohne Anleitungen und machen so leicht vermeidbare Fehler. Wenn der Student dann merkt, dass er Wochen oder gar Monate mit unsinnigen Arbeiten vergeudet hat, was vielleicht durch ein einziges 5-minütiges Gespräch hätte verhindert werden können, tritt berechtigterweise ein Frust auf.
So ist zu erklären, dass Tausende Studenten mit der Doktorarbeit nicht fertig werden und sich jahrelang mit der unvollendeten Dissertation herumquälen. Jedes einzelne, kleinere Problem türmt sich schließlich vor dem Doktoranden auf und erhöht die Chance, dass die Arbeit abgebrochen wird.
Hier kommt Hilfe!
Um den Doktoranden ein wenig helfen zu können und vielleicht die eine oder andere Unwegsamkeit zu verhindern, ist jetzt eine neue Website mit Tipps rund um die Doktorarbeit erstellt worden. Auf der Internetseite „Tipps zu Doktorarbeiten“ (siehe Weiterführende Links) werden zahlreiche Informationen zu wichtigen Themen wie Studienplanung, Datenerhebung, statistischer Auswertung und weiteren Bereichen gegeben. Zielsetzung der Website ist, auf Fehler aufmerksam zu machen, die bereits schon bei der Studienplanung auftreten und das ganze Projekt zum Scheitern bringen können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist eine Vermittlung eines ersten Einblicks in die Wichtigkeit der Datenerfassung und der statistischen Auswertung. Da diese Website von einer Ärztin erstellt worden ist, besteht ein enger Bezug zum Klinikumsalltag und zu klinischen Studien, so dass insbesondere praktische Tipps aus eigener Erfahrung gegeben werden können. Diese Internetseite ist neu und kann in vielen Stellen noch ergänzt werden. Verbesserungsvorschläge bzw. Ergänzungen sind jederzeit willkommen.
Unabhängig von der Homepage „Tipps für Doktorarbeiten“ wird von deren Betreiberin ein kostenpflichtiger Statistik-Service (siehe Weiterführende Links) zur Studienauswertung angeboten. Auch hier wird ein Schwerpunkt auf klinisch orientierte, studentenfreundliche Auswertung gelegt.
Dr. Tanja Kottmann,
Löhne, April 2007
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